Ein paar sexy blonde Lesben haben schöne Fetisch-sex


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Er leckte das Blut von seinem Finger, der anfing zu pulsieren. Es wäre schön, ein wenig zu meditieren, aber er hatte keine Zeit. Die zwei sympathischen Diebe tauchten wieder in seiner Erinnerung auf, und er bedauerte sie abermals ein wenig.

Dann stand er auf. Er wünschte sich, ihnen helfen zu können. Als er spürte, dass die Luft im Haus frischer geworden war, ging er in die Küche, umwickelte den Finger mit einem Taschentuch und kehrte ins Wohnzimmer zurück.

Seine Schritte hallten laut von den nackten Wänden. Alles sah vollkommen anders aus. Besser, so schien ihm. Er hob den Telefonhörer ab.

Es ist nicht gesund. Habgier ist schlecht, und Pflicht ist Pflicht. Er schaute nochmals auf die Uhr.

Nach Boris' Rechnung müssten die Vorderreifen des Bullis bereits die ganze Luft verloren haben. Vielleicht war er sogar ein wenig auf ihrer Seite.

Er wählte die Er zog in die Wohnung am gegenüberliegenden Ende des Gangs zu einer Witwe, die eine kleine Tochter hatte.

Er arbeitete nirgendwo, hatte ein dunkles Gesicht und lief in Armeehosen herum. Es ist gut, Kontakte mit den Nachbarn zu vermeiden, die in der Lage sind, dir auf die eine oder andere Art und Weise Kopfschmerzen zu verursachen.

Der Fahrstuhl im Haus war immer schmutzig, wenn auch nicht viel schmutziger als andere. Aber einmal hatte jemand in ihm eine Urinpfütze hinterlassen, was stank, wie die Pest, und sobald die Putzfrau den Boden gereinigt hatte, tauchte die nächste Pfütze auf.

Zigarettenschachteln, Banananschalen, Plastikflaschen, Kippen, Rotze an den Wänden - solche Sachen sind eine normale Erscheinung im Fahrstuhl und stören niemanden besonders, aber dieser Zwischenfall zog zahlreiche Auseinandersetzungen nach sich.

Die Leute dachten vermutlich, es sei in Ordnung, Müll zu hinterlassen, zu pissen hingegen sei nicht akzeptabel. Und einfallslos wie sie sind, waren alle davon überzeugt, dass dafür entweder dieser Milan oder ich verantwortlich sind.

Einmal habe ich ihn im Gang getroffen. Ich ging zur Tür. Einige Tage später kam ich nach Hause und traf ihn vor der Eingangstür.

Ich war in der Zwischenzeit nicht weggewesen und es fiel mir auf, dass er mich verabschiedet hatte, und jetzt auf mich wartete. Wir sagten uns Guten Abend, oder was auch immer, und er fragte mich, ob ich Lust hätte, kurz bei ihm vorbeizuschauen.

Wenn ich auch sonst nichts hatte, Zeit hatte ich genug, und der Kopf tat mir sowieso schon weh. Wir warteten eine Weile vor seiner Tür, weil er den richtigen Schlüssel nicht finden konnte.

Wo hast du überhaupt gesteckt? Und du? In der Mitte war ein Holztischchen, darauf eine angefangene Flasche mit billigem Kognak, ein voller und ein leerer Aschenbecher, eine Zeitung mit Kleinanzeigen und eine Fernbedienung.

Es fing an zu regnen und ich dachte, wie gut es ist, dass ich vorher angekommen war. Die Frau brachte Gläser und setzte sich wieder.

Jedem goss sie einen Doppelten ein, dann nahm sie sich eine Zigarette und zündete sie an. Sie kriegen soviel Geld, dem Ball hinterherzurennen, und sind nicht in der Lage, das so zu machen, wie es sein sollte.

Da kann man sich nur an den Kopf fassen. Als ich achtzehn war, konnte ich rennen wie ein Verrückter, auch einige Leute aus der zweiten Liga haben mich gesehen, und wenn mein Knie nicht versagt hätte, könnte ich jetzt auch über den Bildschirm spazieren.

Vielleicht solltest du dir mal ein paar Muskeln antrainieren. Und stell dir vor, das Arschloch fragt mich, wie es mir geht.

Und dann fragt er mich noch, warum ich mich aufrege. Es hat nur wenig gefehlt, und ich hätte ihm eine geknallt.

Aber solche wie die warten nur darauf, den Zahnstocher gegen deine Eier einzutauschen Oder gegen die Titten deiner Frau. Ich nahm das Glas aus der linken in die rechte Hand.

Er stand dann auf, ging in die Küche und kam mit drei Bier zurück. Hör mal, das hättest du sie auch selbst fragen können.

Ich vergöttere die Kleine wirklich. Er fing wieder an zu reden, als sie zurückkam. Solche Filme sollten etwas im Menschen in Bewegung setzen, nicht?

Wenigstens, dass du einen hochkriegst, oder? Die Weiber sehen alle gleich aus: blond, runde Plastiktitten, schlechte Tätowierungen.

Ich trank aus und sagte, dass ich gehen müsste. Sie brachten mich zur Tür und wir verabschiedeten uns.

Als ich aus der Wanne stieg, band ich mir ein Handtuch um und legte mich aufs Bett. Im Fernsehen lief ein schlechter Porno. Ich begann mich anzuziehen und in dem Moment klingelte jemand an der Tür.

Es war ein Uhr morgens. Ich machte auf. Vor mir standen zwei Polizisten. Ich versuchte, mich an nichtbezahlte Strafen oder an Gerichtsvorladungen zu erinnern, aber ich begriff, dass sie wahrscheinlich nicht deswegen um diese Zeit gekommen waren.

O Gott, sie sahen aus wie zwei Trottel in Uniform. Kennen Sie ihn vielleicht? Sie sagte, dass er vor einer halben Stunde aus der Wohnung gegangen ist und sie ihn seitdem nicht gesehen hat.

Sie können uns darüber auch nichts sagen? Der Gang füllte sich mit Menschen, die umherschwirrten und Kommentare abgaben, dass normale Menschen vor irgendwelchen Verrückten nicht mehr sicher sein könnten und dass man so etwas aber auch hätte erwarten können.

Branka stand im Schlafanzug und mit einer Zigarette im Mund vor ihrer Tür und schaute betrunken, mit verschränkten Armen und Beinen den Polizisten an, der sie verhörte, während der andere den Leuten sagte, dass es hier nichts zu sehen gäbe, und dass es das beste wäre, sie würden wieder ins Bett gehen.

Der eine fragte, wo der Verletzte sei, und der andere fluchte auf den Regen. Ich ging zurück in meine Wohnung, überzeugt, dass ich niemals erfahren werde, wer hinter der Pinkelei im Fahrstuhl gesteckt hatte.

Ich kratze sie mir, dadurch dass ich sie am Bett reibe. Meine Hände sind mit dem Halten des Kissens beschäftigt, das zur Hälfte um meinen Kopf gewickelt ist.

Geräusche stören mich, ich kann nicht einschlafen, wenn ich meine Ohren nicht vor jeglichem Lärm schütze. Ich muss pissen. Ich muss bald zur Arbeit.

Nicht, dass ich Lust dazu hätte. Ich spüre den Geruch von Gel auf dem Bettlaken. In dem Moment war es schon zu spät. Die Zeit von dem Augenblick an, als ich aus meinem Halbschlaf erwachte, den Kopf drehte und begriff, dass sie mich an der Seite fast auf die Haut kahl gemacht hatte, zog sich dahin.

Sie kann einfach nicht aufhören - sie schnippelt ein bisschen herum, ein Haar, zwei, aber der Schaden ist bereits angerichtet und jetzt ist alles egal.

Ich konnte es kaum erwarten zu zahlen, nach Hause zu gehen und meinen Kopf unter das Kissen zu stecken. Aber sie ist nicht übel. Blasses Gesicht, jung, blond.

Ein schöner Mund, ein Schmollmund, rund, in Kombination mit einem leidenden Gesichtsausdruck, das macht mich an. Wenig Make-up. Ihr Kostüm sitzt eng um die Taille.

Es scheint mir nur, dass sie kleine Titten hat. Ich bin nicht sicher, man sieht es nicht so gut durch das Kostüm hindurch. Aber was soll's, Titten sind nicht das wichtigste.

Wir schweigen. Ich bin schon oft gekommen, normalerweise haben wir uns unterhalten, aber heute war ich verschlafen und mir fiel nichts ein.

Ich war der einzige Kunde. Das andere Mädchen, das dort arbeitet, schaut sich die ganze Zeit im Spiegel an. Während sie meine spärlichen Koteletten rasiert, lehnt sie mit ihrer Hüfte an meinem Arm.

Ich denke mir aus, was ich mit ihr anstellen würde Ich hebe ihr den oberen Teil des Kostüms hoch, küsse ihren Bauch, ziehe langsam den unteren Teil runter mit den Zähnen?

Ich räume die Cremes, Kämme und Rasiermesser weg, und setzte sie vor das Waschbecken. Eine schöne Stellung.

Wegen ihr, nicht wegen mir. Mich würde es nicht stören, wenn man uns erwischen würde. Ganz im Gegenteil. Ein Unglück kommt selten allein.

Heute ist mir meine Musikanlage wieder kaputt gegangen und dabei kann ich doch nicht ohne Musik. Die Dinge versagen mir ihren Dienst.

Nachdem Stromausfall gewesen war, hat sie sich nicht wieder erholt. Sie rauscht. Vor zehn Tagen war sie von der Reparatur zurückgekehrt und jetzt wieder das gleiche.

Die Sachen lassen mich im Stich. In der gestrigen Sendung sagte der Fernsehprediger, dass es gut ist, dass der Mensch sich von materiellen Dingen befreit.

Du bleibst allein. Die künstliche Welt, die Du Dir geschaffen hast und in der Du Dich verloren hast, wird zerstört und du bist auf Dich selbst gestellt.

Er hat eine meckernde Stimme. Du wirst zum echten Mann, sagt er. Man sagt auch, dass Du Dich ärgerst, wenn Dir die Nase juckt.

Wer hätte gedacht, dass auch bei uns im Fernsehen Prediger auftauchen würden? Ich habe noch Zeit bis zur Nachtmittagsschicht und denke darüber nach, wie ich immer weniger fernsehe, seitdem ich dafür arbeite, und wie ich in entgegengesetztem Rhythmus zu meinen Sachen lebe.

Das gilt besonders für's Geld — als sie mir mein Gehalt erhöhten, fiel ich in Depression. Ohne Grund. Ich musste etwas kaufen. Ich kaufte einen CD-Ständer aus Holz.

Ich hatte nicht die Absicht, unbedingt einen CD-Ständer zu kaufen. Ich hatte keine Ahnung, was ich genau kaufen sollte.

Jetzt scheint mir, dass er nicht gerade etwas Besonderes ist. Schon wieder Kohle umsonst verpulvert. Machen sie das bei allen Kunden?

Machen sie das, weil sie uns überhaupt nicht als sexuelle Wesen auffassen oder ist doch was dabei? Vor einigen Monaten kam ich, als ihr dieses andere Mädchen die Haare wusch.

Ich habe sie kaum erkannt — ihr Gesicht wirkte noch schmaler, ihre Wangen stachen noch mehr hervor. Ihre ganze Figur wirkte zierlicher.

Sie wickelte sich ein Handtuch um den Kopf, wie einen Turban, und begann mir die Haare zu schneiden. Verstohlen beobachtete ich sie im Spiegel.

Sie erinnerte mich an irgendjemanden. Mir fiel es ein — sie hatte gänzlich den gleichen Ausdruck wie die Madonna, die ich in Mimara einige Tage vorher gesehen hatte.

Genauso wie eine von diesen Madonnen, oder sogar noch mehr als die, egal ob echte oder unechte. Sie könnte eine Echte sein. Ihre Brüste sind vielleicht etwas zu klein, aber ein Künstler kann das leicht korrigieren.

Das habe ich lange nicht mehr gehört. Wie lange ist es her, dass sich Kurt umgebracht hat? Ich schaute in den Spiegel, sah mein finsteres, nachdenkliches Gesicht und ihr blasses, ungeschminktes, das Gesicht eines tragischen Opfers in einem häuslichen Drama.

Sie lehnte ihre warme Schenkelinnenseite an meinen Arm, wieder. Was würde ich mit ihr anstellen. Ich würde sie rasieren.

Ich würde sie einseifen, das ist sicher Ich drehe mich auf den Rücken, falte das Kissen, um den Kopf anzuheben und stürze mich auf die Arbeit: Ich knöpfe ihren Arbeitskittel auf.

Ziehe ihren Slip runter. Setze sie neben das Waschbecken, den Rücken an den Spiegel gelehnt. Das Geräusch ihrer Haare am Spiegel — als würdest du Sand zwischen den Fingern reiben.

Ich ziehe ihr den Slip aus und drücke ihr die Beine auseinander. Ihr Schamhaar ist etwas dunkler als ihre Haare, sie ist eine echte Blondine.

Die sind selten. Ein bisschen ist sie angeschwollen. Ich nehme mir den Rasierschaum und den Rasierpinsel. Mit langen langsamen Bewegungen trage ich den Schaum auf ihren Schambereich auf.

Es kitzelt sie, sie windet sich. Ich drücke ihr gegen den Bauch, damit sie sich nicht bewegt. Mein Zeigefinger steckt in ihrem Bauchnabel.

Es kann ruhig noch ein Piercing im Nabel stecken. Während ich sie halte, spiele ich zärtlich mit dem Piercing, zupfe ihn und drehe ihn.

Es ist scharf, ich passe auf, dass ich sie nicht schneide. Sie wird ruhiger und macht ihre Knie weiter auseinander. Und zieht mich mit ihren Waden zu sich heran.

Sanft streicht sie mir mit ihren Waden über den Rücken. Ich arbeite langsam und vorsichtig, bis sie glatt und rein ist.

Spüle den Rest Schaum ab. Mit der Wange überprüfe ich die Qualität der geleisteten Arbeit — es gibt nicht das geringste Überbleibsel, nicht den kleinsten Kratzer, alles ist glatt.

Ich überprüfe die Glätte noch einmal mit der Zunge. Dann knöpfe ich meine Hose auf, hole ihn heraus und angezogen dringe ich langsam in sie ein.

Irgendwo auf dem ersten Drittel halte ich ein. Sie atmet schwer. Ich spüre den Druck ihrer Knie, die mich zu sich ziehen.

Ich dringe tiefer ein. Sie ist still. Ich knöpfe ihr den oberen Teil ihres Kostüms auf. Streichele ihre Brust.

Sie stöhnt, schluckt ihre Spucke, schluchzt, verliert zeitweise den Atem. Mit ihrem Scheitel zieht sie kleine Kreise über den Spiegel.

Wieder das Geräusch von Sand zwischen den Fingern. Ich dringe bis zum Ende ein, verstärke die Amplitude meiner Bewegung auf Maximum. Ich schaue ihr in die Augen.

Sie klappert mit den Zähnen. Ich bleibe noch ein wenig in ihr. Das Glas vor mir ist beschlagen. Während ich ihn heraus ziehe, zieht über ihr Gesicht ein Zucken.

Ich führe sie zum Waschbecken, mache ihr die Beine breit und lasse das Wasser laufen. Sie wackelt mit dem Po, während ich sie abreibe.

Sie hat Gänsehaut. Ihre Brustwarzen stehen weiter vor und sind runder. Ich halte sie fester, mache sie breit und stecke ihr eine Flasche Gel rein, drücke sie bis ans Ende, der Flasche entströmt ein erkennbarer Geruch, sie ist rutschig, beinahe verliere ich sie in ihr.

Es gelingt mir, die Flasche zu packen, ich fahre fort, werde schneller. Schiebe zwei Finger hinterher. Einige kräftige Bewegungen und sie kommt zur Ruhe.

Für einen Moment sind ihre Augen geschlossen. Dann öffnet sie sie, lächelt mir zu und zieht mich auf sich. Sie legt mir die Hand auf die Brust setzt mich in den Stuhl.

Sie kniet nieder und mit der Zunge entfernt sie die Reste von vorhin, erst von oben, dann nimmt sie ihn in den Mund und lutscht, bis er sauber ist, dann fährt sie mit den Lippen über ihn.

Ich stecke ihr meinen Finger in den Mund und fahre ihr langsam über die Nase, eine feuchte Spur hinterlassend. Während sich ihr Kopf auf und ab bewegt, streichele ich ihr Haar, zärtlich drücke ich ihren Kopf nach unten.

Ich streiche ihr über den Kopf, entkämme ihr Haar, mit den Fingern fahre ich durch die Strähnen. Ich stecke ihr das Haar hinter die Ohren, um sie besser zu sehen.

Ich versuche, das Sand-zwischen-den-Fingern-Geräusch zu erzeugen. Ich bemerke, dass sie leicht zusammengedrückte Ohren hat. In dem Moment komme ich zum Höhepunkt, viel länger als beim ersten Mal.

Ich strecke die Beine aus, mit den Zehenspitzen streiche ich ihr über die Wangen, bis zu den Ohren. Sie ist still und nimmt alles hin.

Mit dem Finger öffne ich ihren Mund und mache einen klebenden Bart. Wir richten uns die Kleidung, knöpfen uns zu. Nein Danke, ich werde es sowieso heute Abend auswaschen.

Sie steht vor mir. Ich schaue ihr in die Augen, sie sind etwas heller als zuvor. Ich streichele ihr übers Haar um ihre und meine Überbleibsel zu entfernen.

Sie bemerkt es nicht. Langsam löse ich mich von ihr, wobei ich spüre, wie die Anziehungskraft mit dem Quadrat der Entfernung sinkt.

Ich bezahle das Schneiden. Lasse zwei Kuna da. In der Tür begegne ich einem neuen Kunden. Ich öffne ein Auge.

Das Linke, auf ihm sehe ich besser. Der CD-Ständer. Die Uhr. Zeit zur Arbeit zu gehen. Spätestens in drei Minuten werde ich auch das Rechte öffnen und anfangen, mich fertig zu machen.

Regal, Ständer, Musikanlage, tot. Die Sachen haben mich genervt, sie stören mich nicht mehr, das ist gut, haben sie im Fernsehen gesagt.

Vielleicht ist das wirklich ein gutes Zeichen. Vielleicht sollte ich morgen nach der Arbeit wieder beim Friseur vorbeischauen. Ich muss nicht mehr pissen.

Ganz egal, ich konnte mir einen langsamen Strahl vorstellen, den ich in die Kloschüssel lassen würde, ein heller Strahl, der einige Minuten brauchen würde, bis er versiegt, nachdem ich aufgestanden bin.

Ich öffne auch das rechte Auge. Durch das Fenster sieht man die Krone einer Birke, ein Stückchen hellblauen Himmel und das gegenüberliegende Gebäude.

Willst du sie dir kaufen? Wir verstummten. Keiner wollte ein Gespräch beginnen, sie war böse und ich ein klein wenig beleidigt, schweigend folgte ich ihr.

Allerlei ging mir durch den Kopf. Ich erinnere mich an alles, was mir ihre Mutter, Fachärztin für Kardiologie, erzählte.

Tut mir leid, euch das sagen zu müssen, aber so ist die Situation, das ist unsere Realität. Was denkt ihr, werdet ihr tun, wenn ihr die Universität beendet habt?

Leider hatten wir nicht genügend Geld, um die sonst übliche Packung Kekse zu kaufen. Sie schaute mich über die Tasse hinweg an, geradewegs mir in die Augen, trotzdem sah man, dass sie meine Geschichte überhaupt nicht interessierte.

Ich schwieg. Ich wollte ihr nicht antworten, weil mir klar war, was kommen würde: Streit. Zum Glück kamen Jelena und Sanja und setzten sich an unseren Tisch.

Sofort begannen sie über die Teuerungen zu tratschen, natürlich für Schminke. Ich klinkte mich aus dem Gespräch aus.

Was hast du gespielt, Italiener du, hm? Da unten ist meine Schwester und ein paar von deinen Kumpels O, nein, guck mich nicht so an. Sag mir jetzt bitte nicht, dass du das Geld deinen Eltern gibst.

Dein Vater hätte mir fast den Kopf abgerissen, als ich ihm gegenüber die Schlange vor der kanadischen Botschaft erwähnte. Aber das machte sie nur noch wütender.

Die Schrift der Textelemente, die sich nicht auf dem Produkt selbst befinden, wurde farblich an die Schrift auf dem Produkt selbst angepasst. Auch Kalorienangaben sind auf dem Produkt zu erkennen, jedoch eher verschwommen.

Jene spiegeln sich nochmals, als läge das Produkt auf einem spiegelungsfähigen Tablett. Links unter der Schlagzeile und dem Produkt befindet sich als Zusatzinformation die Internetadresse: www.

Das Catch-Visual der Anzeige bildet eine junge Frau, die nackt zu sein Abb. Sie blickt in Richtung des Rezipierenden und hält sich den Mittelfinger an ihre Unterlippe.

Dabei ist ihr Mund leicht geöffnet und sie blickt provozierend-lasziv. Es wirkt so, als wolle sie visuelle Überreste der soeben begangenen oder erst anvisierten Sünde verstecken.

Auch ihre Augen lassen schwarzen Mascara und Lidschatten erkennen. Ihr Gesicht wirkt makellos, ihre Haare sind bräunlich und scheinen offen getragen zu werden.

Das Produkt scheint also so verführerisch zu sein, dass es auch immer wieder zum Genuss verleitet. Fraglich ist, wieso das Model hier nackt abgebildet wurde, denn um ein Haselnuss-Törtchen zu essen, ist es wohl kaum notwendig nackt zu sein.

Das Model selbst wirkt auch sehr verführerisch, wodurch das vermittelte Frauenbild hier ein Sexobjekt darstellt.

Angewendet wurde hier die Pathos-Strategie, da sich lediglich emotionale sexuelle Reize in der Anzeige analysieren lassen.

Eingebettet wurde die Anzeige nach einem Artikel über Ratschläge zur Karriere und vor einer Werbeanzeige für die Zeitschrift Bunte.

Die Repräsentation der Frau in der deutschen Cosmopolitan Die analysierten Werbeanzeigen der deutschen Cosmopolitan zeigen die abgebildeten Frauen häufig mit einem geöffneten Mund.

Dabei sind sie überwiegend passiv, sie sitzen, liegen oder stehen und scheinen keine Aktion durchführen zu wollen.

Wenn sie aktiv angedeutet wurden, dann beim Laufen, Springen oder Spazieren. Grundsätzlich wurden Models vorwiegend alleine abgebildet und überwiegend teilweise bekleidet Siehe Anhang Tabelle 3.

Lediglich drei Models sind nackt dargestellt worden. Am meisten wurde der Oberkörper der Models abgebildet, auch werden häufig das Gesicht und der Halsansatz abgebildet, besonders, wenn es sich um Kosmetikprodukte handelt.

Der Körper wurde eher dann komplett abgebildet, wenn es sich um Werbung für Mode handelt. Das Frauenideal der deutschen Cosmopolitan ist ein hellhäutiger Typ mit blonden Haaren Siehe Anhang Tabelle 3.

Rothaarige oder schwarzhaarige Models werden nur geringfügig abgebildet. Auch wenige ältere Models sind vertreten, so z. Werbeanzeigen mit weiblichen und männlichen Models beziehen sich auf Parfum und Mode.

Bei bekannten Marken wird gerne mit Stars oder bekannten Persönlichkeiten geworben. Auffällig ist, dass nur eine der Models im Korpus in Assoziation zum Beruf dargestellt wurde.

Oft wurden sie auch in einer surrealen Umgebung oder einer gestellten Kunstszenerie gezeigt wie z. Häufig wurden Models auch in der Natur abgebildet wie z.

Die Darstellung dieses Typs wirkt eher dominant, aber immer mit sexuali- sierender Wirkung. Dabei sind sie meist mit einem geöffneten Mund abgebildet.

Häufig ist dabei der Mund geöffnet. Eine Ausnahme bildet u. Beide Werbe-anzeigen werben dabei für Parfum. Denn feminin wirken das Model der Anzeige von Steffen Schraut und das Model auf der linken Seite von DKNY nicht, da der Eindruck entsteht, dass keine weiblichen Kurven vorhanden sind.

Zumeist werben diese Models dann auch für Anti-Falten- Produkte. Lena Meier- Landruth. Christina Aguilera oder Lykke Li, wurde geworben.

Auswertung der vier Werbeblöcke der deutschen Cosmopolitan Autowerbung Werbung für Autos kam zwar öfters vor, jedoch vorwiegend ohne Models. Darüber hinaus wurde Autowerbung immer mit Design und Mode verbunden.

Daraus folgt, dass Frauen nicht nur mit moderner Mode gekleidet sein möchten, sondern ebenfalls bei technischen Geräten, wie z.

Es lassen sich hierbei verschiedene Typen von Frauen erkennen, dabei kommt es auf die Mode selbst an, die beworben wird. Grundsätzlich ist der Markenname immer Bestandteil.

Daneben wird häufig eine Schlagzeile eingesetzt. Bei Make-up Produkten wirken die Frauenabbildungen oft sehr verführerisch und erotisierend, wie z.

Besonders Werbung für Parfum wirbt mit erotischen Posen der Models, was dadurch zu erklären ist, dass der Geruch stark damit zusammenhängt, ob der zukünftige Partner, den Duft der Partnerin anziehend findet oder nicht.

Werbung für Nahrungsmittel und Nahrungsmittelergänzungen Werbung für Nahrungsmittel und Nahrungsmittelergänzungen erfolgte vorwiegend mit weiblichen Models, wie z.

Dabei wurden geschlechtsbezogene visuelle oder sprachliche Mittel eingesetzt. Yogurette wirbt z.

Dadurch wird hier auf die Rolle der Frau als Mutter verwiesen. Besonderheiten59 Generell ist festzustellen, dass in der Cosmopolitan selten für technische Produkte geworben wird.

Wenige Ausnahmen bilden eine Anzeige für eine Canon-Kamera, ein Huawei-Handy oder ein Küchengerät. Gleichzeitig wird damit auf ihre Rolle als Frau und dem Tätigkeitsbereich der Küche verwiesen und andrerseits auf das Klischee der Frau auf der Suche nach Liebe bzw.

Überdies enthalten die französischen Ausgaben keine Anzeigen für technische Geräte. Jedoch sind Comic-Zeichnungen in der Analyse enthalten, da sie eine Repräsentation einer Frau darstellen und der Analyse somit dienlich sind.

Auffällig ist, dass der Bereich der Mode und Kosmetik eine gleiche prozentuale Verteilung von 45 Prozent ergeben haben.

Die Werbeblöcke für Nahrungsmittel und —ergänzungen und Autos sind, wie in der deutschen Cosmopolitan, mit 6 und 4 Prozent nur geringfügig enthalten.

In den nächsten Abschnitten werde ich ebenfalls sechs ausgewählte Werbeanzeigen der französischen Cosmopolitan analysieren. Mikroanalyse Block Auto: Toyota Bei der vorliegenden Werbeanzeige handelt es sich um eine zweiseitige Werbung für die Automarke Toyota.

Toyota ist ein multinationales Unternehmen mit Hauptsitz in Japan, und ist derzeit der absatzstärkste Autohersteller der Welt.

Toyotas Markenlogo bilden die Bild- und Wortmarke, die sich rechts oben in der Anzeige befinden. Die Zielgruppe der Anzeige bezieht sich offenbar auf junge Frauen, diese Annahme entsteht dadurch, da auf der rechten Seite der Anzeige eine Frau abgebildet ist, dessen Alter sich auf zwischen 20 und 30 Jahre schätzen lässt.

Die Anzeige benutzt zum Teil eine informative und zum anderen Teil eine emotionale Werbestrategie. Ebenfalls befinden sich im unteren rechten Teil der Anzeige, Zusatzinformationen, die über den Preis und die Finanzierung kurz informieren.

Mit den Wortassoziationen Paris und einer Modemarke entsteht somit die Vorstellung von einem modischen als auch dynamischen Stadtauto, das wie eine Modenschau vorgeführt wird und zur Sommerausstattung der Frauen gehören sollte.

Dadurch erzielt das Produkt die Idee eines guten Stils und Fortschrittlichkeit. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die Gestaltung der Bildelemente.

Hintergrund scheint eine Art Showroom zu sein. Der Boden ist mit Parkett ausgelegt in einer V-Form, wodurch die Linien des Parketts zusätzlich auf das Auto im Mittelpunkt hinleiten, dem Key-Visual.

Gleichzeitig scheint es auch ein Ankleidungsbereich für Frauen oder Models zu sein. Darauf verweisen zum einen die Spotlight-Lichter über der abgebildeten Frau und zum anderen die Kleiderstange mit sommerlichen Kleidungstücken auf der linken Seite der Anzeige.

Dabei muss es sich um die neue Kollektion von Cacharel handeln, die viele Blumenmuster verwendet hat. Es ist farblich ebenfalls in einem hellen Blau gehalten und an den Seiten, auf Höhe der Fensterscheiben, mit einem floralen Muster versehen.

Dadurch entsteht im Gesamtkonzept ein Auto mit modischen und romantischen Hintergrund, das durch die floralen Muster und Farben evoziert wird.

Durch die Fenster hindurch, werden Häuserfassaden angedeutet, wodurch die Idee von einer Stadt, hier Paris, aufgegriffen wird. Möchte sie dann sozusagen wirklich auffallen bzw.

Optisch wirkt das Model sehr schlank, sie hat dunkelblonde mittellange Haare und hat den Mund leicht geöffnet. Ihre Pose wirkt etwas unentschlossen und unsicher, da sie sich leicht nach hinten lehnt und nur mit einem Pfennigabsatz-Highheel auf dem Parkettboden steht.

Dabei ist sie mit dem Körper zu dem Kleid hingerichtet, was sie mit dem linken Arm an einem Kleiderbügel hochhält. Ihr Kopf und Blick ist eher zum Kofferraum des Autos gewendet, da sie hinter dem Kofferraum steht.

Das Auto wird hier eher zum modischen Accessoire als zum Gebrauchsgegenstand gemacht. Das Bild der Frau bei dieser Anzeige ist stereotypisch angelegt.

Ihre Haltung wirkt unsicher, sie braucht ein Utensil oder einen Begleiter, der sie sicherer macht. Wenn das nicht die Mode schafft, dann das modische Auto von Toyota.

Ebenso werden Frauen wieder einmal mit Hang zur Romantik und Emotionen verbunden. Mit den beigen Highheels wird das Model, sollte sie denn Auto fahren können, wohl weniger sicher Auto fahren, da es sogar gefährlich wäre.

Die Farbe des Autos ist fast in einem Babyblau, was wiederum auf Reproduktion und mütterliche Instinkte abzielt. Folglich könnten sich die Rezipierenden zum besseren Autofahren eine Brille von Afflelon kaufen und dazu noch das passende Outfit.

Ein Auto sollte eigentlich ein Produkt der rationalen Kaufentscheidung sein. Als Werbestrategie wurde vorwiegend die Pathos-Strategie angewendet und verweist durch die Konnotationen mit dem modischen Outfit auf das Aussehen und das Gefühl, das die Konsumierenden mittels dieses Autokaufes bekommen sollen.

Somit sticht der Markenname kontrastreich heraus. Ebenso beinhaltet das Textelement ein ADD hinsichtlich des Warenzeichens.

PURE COLOR ENVY. Die zweiseitige Anzeige stellt im bildlichen Teil eine Frau als Catch-Visual dar. Sie ist blond, hat blaue, geschminkte Augen und trägt ihre Haare offen.

Sie befindet sich auf der Anzeige gerade auf dem Fahrersitz eines Autos, möglicherweise auch eines Cabriolets.

Das Auto ist lediglich angeschnitten und erkennbar werden nur ein Teil der Frontscheibe und das Lenkrad, auf dem das Model ihre Hände aufstützt.

Zusammen mit einem Lichtstrahl, der über die Stirn des Models fliegt, verstärkt sich zusätzlich die Assoziation zur Nacht. Dabei fällt auf, dass sie roten Lippenstift trägt, der farblich auch zu ihren rotlackierten Fingernägeln passt.

Dadurch lässt sich erkennen, dass es sich um eine Frau der oberen Mittelschicht handeln könnte. Auch ihre schwarze Jacke, lässt vermuten, dass es sich um eine Lederjacke handelt, die die soziale Schicht nochmals verdeutlicht.

Das Key-Visual wurde über das Setting der Anzeige gesetzt. Daneben befinden sich zwei geschlossene Lippenstifte.

Das Model wirkt durch die schwarze Lederjacke, den schweren Schmuck und den zielgerichteten Blick modisch gekleidet und sehr selbstbewusst.

In der Anzeige ist es der Lippenstift. Dabei wirkt die Produktdarstellung auch etwas phallusartig. Zudem wirkt sie, obwohl sie in einem Auto sitzt, passiv.

Die Anzeige folgt direkt auf das Titelblatt der Cosmopolitan, nach ihr folgt eine weitere Werbeanzeige von der Parfummarke Prada, auf der sich ein Model nackt auf einer rosafarbenen Couch räkelt.

Im Vergleich hierzu wurde die deutsche Anzeige wie folgt übernommen bzw. Die Anzeige umfasst lediglich eine Seite. Der zweite Teilsatz der Schlagzeile wurde nicht übersetzt.

Zur Veranschaulichung eine Wort-für-Wort Glossierung: Tabelle 2 Wort-für-Wort-Glossierung V. Auf der bildlichen Ebene wurde zum einen die Schlagzeile neben das Gesicht des Models verschoben und zum anderen die Produkte über die Hand des Models gesetzt.

Mikroanalyse Block Kosmetik und Hygieneprodukte: Polysianes Die Werbeanzeige für Polysianes wirbt für eine Sonnencremereihe.

Polysianes ist eine französische Marke des Instituts Klorane, eine Unternehmensstiftung der Laboratoires Pierre Klorane,65 und ist kulturgebunden.

Es handelt sich dabei um Kosmetikprodukte, die sich auf die Natur zurückbesinnen. Zielgruppe sind Frauen. LE SOLEIL. ET VOUS. Der Slogan ist aus drei isolierten Satzteilen aufgebaut und verweist mittels der Aufzählungen dabei auf das Produkt.

Die Sonne. Und Sie. Desweiteren fügt der zweite Textteil zur Vorstellung einer besonders schönen Haut und Bräune bei und insbesondere der Assoziation einer paradiesischen Bräune.

Hierbei wird auf die Markenwebseite www. Hier ist ein dunkelhäutiges junges Model mit scheinbar polynesischer Herkunft komplett auf einem einfachen Boot als Catch- Visual abgebildet.

Sie sitzt dabei auf dem Bug, dem Vorderteil des Bootes. Das Boot wurde nicht komplett abgebildet, es ist also nicht erkennbar, ob sie tatsächlich allein ist.

Sie lehnt sich mit ihren Armen auf dem Boot ab und trägt eine Blumenkette, die ihre Brust verdeckt. In ihren offenen, dunkelbraunen und welligen Haaren hat sie auch eine Blume über dem Ohr.

Der Hintergrund ist Wasser in vielen verschiedenen Blau-Nuancen. Die Haut des Models wirkt sehr gepflegt, jung und gebräunt.

Ihr Gesicht wirkt natürlich schön und nicht geschminkt. Ihr Mund ist leicht geöffnet und ihre Blickrichtung scheint sich auf die Produktabbildungen nach rechts unten zu beziehen.

Le soleil. Die Produkte von Polysianes selbst als Key- Visual sind im unteren rechten der Anzeige abgebildet. Zumal das polynesische Model wohlmöglich genetisch schon von allein eine gesunde Bräune hat und ihr die Sonne nicht viel Schaden zufügen kann, da sie es gewohnt sein müsste.

Für deutsche Rezipierende wäre diese Werbeanzeige also nicht so historisch assoziierbar. Das Bild der Frau ist hier die Exotin. Sie scheint an einem geheimnisvollen paradiesischen Ort zu leben, wo die Sonne häufig scheint.

Somit wird hier eine Pathos-Strategie angewendet. Mikroanalyse Block Kosmetik und Hygieneprodukte: Biotherm Die vorliegende zweiseitige Werbeanzeige bewirbt ein Produkt von Biotherm.

Biotherm ist eine französische und somit kulturgebundene Marke, die entstanden ist und Thermalplankton aus den Bergquellen von Molitg-Les-Bains beinhaltet.

Es handelt sich dabei um ein selbstgemachtes Foto, meist mit dem Handy, das eine Momentaufnahme von sich selbst zeigt. Die Betrachtenden werden jedoch nicht viel mit der Zahl anfangen können, es müsste zunächst berechnet werden, wie viele Tage die Creme Feuchtigkeit liefert.

Wasser verweisen. Parabene sind Konservierungs- stoffe. Die bildliche Ebene lässt sich in ein und zwei Drittel aufteilen. Auf dem rechten Drittel hebt sich das Produkt als Key-Visual mit den meisten Textbestandteilen ab.

Farblich wurde dieser Teil vertikal aufsteigend in sehr dunklen Blautönen bis hin zu helleren Blautönen gehalten. Es scheint so, als wäre sie soeben im Meer baden gewesen, da der Hintergrund mit Horizont als Meer wahrgenommen werden kann.

Sie scheint ein blaues Handtuch um sich herum gewickelt zu haben und es sind Wassertropfen in der Umgebung zu erkennen. Das Model wurde bis zum Brustansatz abgebildet und ist hellhäutig.

Ihre Haare sind braun und kurz. Sie wirkt ungeschminkt und sehr natürlich, ihre Haut strahlend und makellos. Neben der ikonischen Abbildung des Produktes selbst in Blautönen und in Anlehnung an Wasser, scheint das Produkt auf Wasser oder Wasserbläschen, die gerade hinaufsteigen, zu schwimmen.

Sie dienen somit als Focus-Visuals. Das Produkt selbst ist geöffnet und wirkt wie eine sich öffnende Muschel, nur hier ist keine Perle zu sehen, sondern die blautönige Creme von Biotherm, die wie die Perle ebenso ihre Ursprünge aus dem Meer hat.

Das Bild der Frau ist ein sehr natürliches und zielt auf Nacktheit und Reinheit ab. Frauentyp bei dieser Anzeige ist die sinnliche Schöne. Somit wird suggeriert, dass die Haut einer Frau ein wichtiger Bestandteil eines ausgeglichenen Lebens sei.

Verwendet wurde hier ein Mix aus der Logos- und Pathos-Strategie. Letztere, da Textbestandteile wie u.

Die Textbestandteile, die auf die Wirksamkeit und Wissenschaftlichkeit Bezug nehmen, gründen auf der Logos-Strategie um rational begründen zu können, das Produkt anderen vorzuziehen.

Eingebettet wurde die Anzeige nach einer Produktwerbung, gegen Hautflecken und vor einem Artikel über ein Fotoshooting an einem Strand von Mexico.

Somit wurde das Thema der Haut weiter fortgeführt und könnte mit Biotherm verbessert werden. Zugleich passt der Strand in Mexico zum bildlichen Teil des Meeres der auf Anzeige selbst zu sehen ist.

AM ABEND: Jugendlich frisch wie am Morgen. Sie dienen dazu, Vertrauen zu schaffen und auch anspruchsvolle Hauttypen von der Qualität des Produktes zu überzeugen.

Zudem erweckt diese Information den Eindruck, wissenschaftlich getestet worden zu sein. Durch diese Erklärung kann zusätzlich Glaubwürdigkeit in das Produkt geschaffen werden, da es Wissenschaftlichkeit evoziert.

BIS ZUM ABEND. FÜR DIE ZUKUNFT. Was mit Bestform gemeint ist, wurde ebenfalls im Abb. Hintergrund bilden helle Blautöne, die auf Meer und Himmel hindeuten und somit die Assoziation von Wasser und Feuchtigkeit zum Produkt bilden.

Die rechte Seite der Anzeige stellt die Produkte ikonisch in Grüntönen dar und hebt sie mit verstärkten Blautönen und wellenähnlichen Elementen vor, die zusätzlich an Meerwasser, Frische und Reinheit erinnern.

Das Model ist hellhäutig, hat braune Augen und hat im Gegensatz den Mund leicht geöffnet, und blickt in Richtung der Betrachtenden.

Sie wirkt nackt, da es kein Kleidungsstück an ihr zu erkennen gibt. Somit lassen sich viele Übereinstimmungen der französischen und deutschen Anzeige auch hinsichtlich der Textbedeutungen finden.

Im Gegensatz zur französischen Anzeige für Biotherm hat das Model nicht kurze braune Haare, sondern lange braune Haare.

Dabei muss es sich um eine Fotoretusche handeln, da es zum einen viel zu lange dauern würde, bis das Model wieder lange Haare hätte und zum anderen da das Model Leighton Meester eigentlich auch lange Haare trägt.

Das könnte daran liegen, dass die stereotypische Vorstellung einer Französin mit braunen kurzen Haaren verbunden wird. Darüber hinaus wirkt das Model auf der deutschen Anzeige auch weniger natürlich und eher geschminkt.

Der Typ Frau ist hier der Typ der sinnlichen Schönen. Eingebettet wurde die Anzeige nach einer Werbeanzeige für ein Parfum von Paco Rabanne und vor einem Artikel zu Definitionen, was das Magazin Cosmopolitan ausmacht.

Mikroanalyse Block Mode: MIM Die vorliegende Anzeige wirbt für Mode der französischen Marke MIM Somit handelt es sich um eine kulturgebundene Marke.

Kleidung von MIM ist etwas preisgünstiger und richtet sich an junge Frauen. Rechts oben ist das Markenlogo in Form einer Wort- und Bildmarke mit einem schwarzen Hintergrund eingerahmt.

Dabei wurde der Preis in fetter Schrift hervorgehoben und die Betrachtenden erfahren, dass es sich um das T-Shirt auf der Anzeige handelt. Der erste Textteil wurde dabei leicht schräg angeordnet, wodurch ein dynamischer Effekt entsteht.

Auf der visuellen Ebene ist ein hellhäutiges Model bis zu den Knien abgebildet. Sie fungiert als Catch-Visual. Dabei hält sie einen Ghettoblaster mit den Händen fest, der auf ihre Schulter lehnt.

Dadurch entsteht ein sehr jugendliches und cooles Image. Das Model hat lange braune Haare, die leicht im Wind oder dem Schall des Ghettoblaster zu wehen scheinen.

Sie ist geschminkt, trägt einen Ohrring und Armbänder an einem Arm. Ihre Fingernägel sind hellblau lackiert. Dazu trägt sie eine sehr kurze Jeans Hose und ein buntes Oberteil, was das Key-Visual dargestellt.

Ist mit der scheinbaren Magnetisierungswirkung das T- Shirt von MIM und dem Model gemeint? Oder ist die magnetische Anziehung auf das Model mit dem T-Shirt und den Ghettoblaster bezogen?

Auch ergäbe sich die Assoziation des Models zu einem Geschäft oder Mode von MIM. Im übertragenden Sinne könnte auch die Wirkung mit der Mode von MIM gemeint sein, nämlich dass Mode von MIM besonders gut Männer anzieht und somit metaphorisch als Männermagnet identifizierbar wäre.

Der Typ Frau, der hier dargestellt wurde, ist ein jugendlicher, selbstbewusster Typ. Das Model wirkt lässig und erotisierend, da sie wenig Kleidung trägt.

Ursprünglich ist das Tragen eines Ghettoblaster für die afro-amerikanische Hip-Hop Szene aus den New Yorker Vierteln bekannt. Sie scheint also mit der MIM Mode besonders hip und cool zu sein und zu wissen, was sie will.

Somit wurde hier eine Pathos-Strategie verwendet. Die Anzeige ist eingebettet in einen Artikel über eine Beziehung zwischen einer älteren Frau und ihrem jüngeren Mann und vor einem Artikel über zwei Frauen, die Videos mit einer Kamera drehen.

Wenn die LeserInnen also keinen jüngeren Mann abbekommen, dann sollten sie wohlmöglich MIM Mode kaufen, um somit jung zu wirken und junge Männer anzuziehen oder MIM Mode für private Videodrehs zu kaufen.

Mikroanalyse Block Nahrungsmittel und -ergänzungen: Canderel Die vorliegende Werbeanzeige wirbt für die nicht kulturgebundene Marke Canderel.

Das Unternehmen Merisant mit Sitz in Chicago vertreibt seit der Gründung , neben der Marke Canderel auch die Marken Equal oder Pure Via Stevia.

Der zweite Teilsatz wurde rot umrahmt und nicht schräg angeordnet. Dadurch erhält der Rezipierende Informationen zu den Inhalts- stoffen und erfährt, dass es sich um ein Zuckersatzprodukt handelt und zudem keine Kalorien enthält.

Dabei handelt sich um ein nationales Ernährungsprogramm für die Gesundheit französischer Familien. Auf bildlicher Ebene fällt zunächst auf, dass es sich bei dieser Anzeige um eine Zeichnung bzw.

Der Hintergrund ist in einem Rosa Farbton gestaltet und erzeugt eine Assoziation zu Liebe. Die abgebildete Frau ist dunkelhäutig, was an die ethnische Diversität in Frankreich appelliert.

In ihrer linken Hand ist ein Handy angedeutet. Auf der rechten Seite der Anzeige lässt sich eine Darstellung einer hellhäutigen Männerhand mit schwarz-gelbem Ärmel und ein angedeutetes Knie in schwarzer Farbe erkennen.

Die dargestellte Frau scheint ihn gerade zu fragen, ob er nun ihre Nummer haben möchte. Auffällig ist, dass die dargestellte Frau in einer stehenden Position zu sehen ist, während der Mann zu sitzen scheint, wodurch die Position der Frau dominant wirkt.

Es scheint also mit dem Canderel Produkt leichter zu sein, sich körperlich einem bestimmten Schlankheitsideal zu nähern. Die Frau ist in dieser Anzeige ein Objekt und mit der Partnersuche und darauf folgenden Akt der Reproduktion verbunden.

Die Anzeige bildet eine dunkelhäutige Repräsentation einer Frau ab. Hierdurch entsteht der Eindruck, dass gerade andere dunkelhäutige Ethnien lediglich an Koitus interessiert sind.

Folglich ist Schlankheit als Norm und Schönheitsideal anzusehen. Im Gegensatz zur dargestellten Frau zählt das körperliche Aussehen des Mannes dabei jedoch nicht.

Das Klischee, das Frauen auf ihre Figur und ihr Aussehen achten müssen, um einen Partner zu finden, wurde hiermit bestätigt.

Als Strategie wurde hier eine Pathos-Strategie verwendet, da emotionale Reize verwendet werden. Die Repräsentation der Frau in der französischen Cosmopolitan Die weiblichen Models werden häufig mit dem Oberkörper abgebildet Siehe Anhang Tabelle 3.

Gerne werden auch einzelne Körperteile hervorgehoben, wie z. Es ist davon auszugehen, dass die Werbeanzeigen der Cosmopolitan, neben der visuellen Ebene, auch textuell ein Geschlechtsideal formen könnten.

In einem Exkurs werde ich auch die Darstellung von Männern in den Werbeanzeigen der Cosmopolitan mit einbeziehen. Dabei möchte ich herausfinden, inwieweit sich hierbei die französische von der deutschen Cosmopolitan unterscheidet oder inwiefern sich die Tochtermagazine ähneln.

Da das Magazin weltweit verkauft wird, sollten sich viele Übereinstimmungen finden lassen, jedoch gehe ich auch davon aus, dass sich eine Kulturgebundenheit nachweisen lässt.

Theoretischer Teil 2. Die Frauenzeitschrift Cosmopolitan Das US-amerikanische Magazin Cosmopolitan gibt es schon seit über Jahren.

Landers vii Das Magazin hat sich also erst am Ende seiner Entwicklung mit Themen über Stars, Sex, Liebe und Schönheitspflege so beliebt gemacht.

Zu Zeiten vor als auch nach der sexuellen Revolution war dieser Gedanke durchaus progressiv und emanzipiert. Denn mittlerweile verfügen Frauen über jegliche sexuelle Freiheit, so viel, dass die sexualisierte Frau schon überdrüssig erscheint und sich das einstige Anliegen einer Emanzipierung im sexuellen Sinne ins Gegenteil gewendet hat.

In Zeiten der frei zugänglichen Pornographie, Sex-Werbung im Fernsehen oder Sexszenen in Filmen, scheint Sex überall zu sein und fast lästig zu wirken.

Dennoch bedienen sich die Medien gerne immer wieder sexueller Inhalte. Das Cosmopolitan Magazin wurde darum sogar mit dem Playboy verglichen, da es Artikel über Sex publizierte Landers Dagegen sprachen sich zur sexuellen Revolution der 60er und 70er feministische Wissenschaftler positiv über Cosmopolitan aus, da es Frauen neue Möglichkeiten aufzeigte, so z.

Many women were misinformed or uniformed about sex. Cosmopolitans Inhalte und Headlines auf den Titelseiten erstrecken sich bis heute, wie zu Browns Zeiten, von Tipps zu besserem Sex und Verführungsstrategien für Männer, bis zu Themeninhalten wie Frau sich möglichst attraktiv gestaltet, um den gewünschten Adonis für sich zu gewinnen.

Vor allem, so scheint es, ist Sex demnach ein zeitloses Thema und verkauft sich gut. So wurden laut der Bauer-Verlags Webseite beispielsweise Da die Cosmopolitan nicht nur deutschlandweit, sondern weltweit verkauft wird, lässt sich ein starker Einfluss hinsichtlich einer Vorstellung von Sexualität und auch von Geschlechtsidealen erwarten.

Problematisch erscheinen hierbei vor allem die durchaus pornographisch anmutenden Ratschläge, so gibt es in der deutschen Februar Ausgabe z.

Demnach wird hier ein Bild von einem Frauenideal geformt, dass sich lediglich auf Schönheit und folglich auf Sex, der dadurch erzielt werden soll, bezieht.

Cosmopolitan in Deutschland und Frankreich Die deutsche Version der Cosmopolitan ist eine Zielgruppenzeitschrift, die sich an junge Frauen bis Frauen mittleren Alters richtet.

Während die deutsche Cosmopolitan sich an eine breitere Leserschaft zwischen 20 und 49 Jahren richtet, visiert die französische Cosmopolitan Frauen um die 30 Jahre an.

Das einmal im Monat erscheinende Magazin kostet 3 Euro für die deutsche Ausgabe, die französische Ausgabe ist etwas günstiger mit 1,50 bis 2 Euro und umfasst, je nach Jahreszeit, - Seiten.

Die Februar- und März-Ausgaben waren dabei in beiden Ländern die schmalsten Ausgaben im untersuchten Zeitraum.

In der April-Ausgabe für Deutschland war es z. Heidi Klum, in der Avril-Ausgabe für Frankreich Jennifer Lopez.

Für die französische Ausgabe ist OJD zuständig. Das Frauenmagazin gibt es als Print-Ausgabe zu kaufen oder ist online auf der Webseite www.

Eine Cosmopolitan APP für das Smartphone gibt es ebenfalls. Auf den Verlagswebseiten werden die Zielgruppen näher beschrieben, dabei unterscheiden sich die Marketingbeschreibungen teilweise für Deutschland und Frankreich.

Cosmopolitan Zielgruppe Deutschland wurde die deutsche Cosmopolitan gegründet. Der Marketingtext für ein Abonnement in Deutschland lautet: fun.

Die Cosmopolitische, moderne und visionäre Leserin ist zwischen 20 bis 49 Jahre alt, erfolgreich im Job und finanziell unabhängig.

Die Cosmopolitische, moderne und visionäre Nutzerin ist zwischen 20 bis 49 Jahre alt, erfolgreich im Job und finanziell unabhängig.

Die Online- Präsenz hebt dabei noch mehr die freundschaftliche Unterstützung hervor und bewirkt mehr Vertrauen und Nähe zur Leserin. Obwohl sich das Lifestylemagazin auf die Zielgruppe Frau ausgerichtet hat, kaufen auch Männer das Magazin oder verfolgen die Online-Präsenz.

Die Reichweite des deutschen Magazins erreicht insgesamt 1,51 Millionen LeserInnen, davon zählen immerhin Den niedrigsten Anteil von LeserInnen bilden 10 bis jährige mit fünf Prozent und Frauen ab 60 Jahren mit sechs Prozent.

Dramaturgisch sind die Beiträge über das gesamte Heft verteilt, anstatt wie vorher in festen Blöcken gebündelt.

September auf den TV-Sendern der RTL Group und ProSiebenSat. September startet der Kino-Spot in den Cinemaxx-Filmtheatern.

Sich selbst Schuhe schenken. Eine Verlängerung in Online-Kanäle und Social Media ist für den Herbst geplant. Entwickelt hat die Kampagne die Hamburger Agentur Blood Actvertising, das Brutto-Media-Budget beträgt rund zwei Millionen Euro.

Die Webseite verweist hierbei auf die Quelle: Quelle: AGOF Die Artikel beinhalten unter anderem Starprofile, neuste Modetrends, Sex-Tipps, Reiseberichte, Beauty- Tipps, Job-Ratgeber und auch ein Monatshoroskop.

Cosmopolitan Zielgruppe Frankreich wurde die Cosmopolitan in Frankreich gegründet. Chefredakteurin ist Marie LaFonta. Der Verlag OJD konnte durchschnittlich Cosmopolitan Exemplare pro Monat verkaufen.

Die französische Cosmopolitan gibt es somit sieben Jahre länger als die deutsche und sie verkauft auch mehr Exemplare. Der Werbetext für die französische Ausgabe weicht etwas von den Inhalten des deutschen Werbetextes ab: On n'est jamais trop Cosmopolitan!

A 30 ans on sait ce que l'on veut : VIVRE UNE VIE REUSSIE! Demnach sollte die durchschnittliche französische Cosmopolitan-LeserIn unabhängig, erfolgreich, jung und optimistisch sein.

Themenbereiche der französischen Cosmopolitan sind z. Im Gegensatz zur deutschen Cosmopolitan, listet die französische extra nochmal chronologisch auf, welche Inhalte auf der jeweiligen Seite zu finden sind.

Inhaltlich drehen sich die Themen um Sex-Tipps, Beauty-Tipps, neuste Modetrends, Starinterviews als auch Job-Tipp, Porträts von Frauen, die Karriere machen, Reiseberichte und Make-up Tipps.

Somit gibt Deutschland wesentlich mehr Geld als Frankreich für Werbung aus und gehört generell auch zum werbestärksten Land innerhalb Europas.

Der Bereich der Werbung sichert […] Arbeitsplätze, hält viele Zeitungen und Zeitschriften, aber auch Radio- und Fernsehsender und ihre Zulieferer am Leben und erlaubt viele kostenlose Werbezeitungen und —informationen.

Sowinksi 1 Werbung ist ein wichtiger Bestandteil für die Vermarktung von Produkten, damit sie letztendlich auch gekauft werden oder zumindest ein Wunsch des Erwerbs geweckt wird.

Dazu muss sie besonders auffällig, lustig oder bunt gestaltet sein, um die Aufmerksamkeit der potenziellen Kunden zu gewinnen. Das kann eine Wortspielerei mitunter ebenso bewirken wie eine graphische Besonderheit, eine Rätselhaftigkeit ebenso wie ein besonderer Slogan.

Sowinski 30 Eine direkte Kommunikation ist bei Werbung selten möglich, mit Ausnahme eines Verkaufsgesprächs, darum ist die überwiegende Variante der Werbung die indirekte Kommunikation über Medien Huth; Pflaum Bezogen auf meine Arbeit, bilden die Werbeanzeigen der Cosmopolitan, die Kommunikationskanäle, die eine Verbindung zwischen den Unternehmen und den Rezipierenden schaffen.

Historisch gesehen kamen die ersten Vorläufer von Werbeanzeigen in Deutschland mit Aufkommen der Intelligenzblätter ab dem Jahrhundert vor.

Erst ab dem Jahrhundert, mit dem Erscheinen der ersten Wochenzeitungen, erschienen vereinzelt Anzeigen, in Frankreich erst nach der französischen Revolution und vor allem ab dem Jahrhundert Schierl 28 - Marshall McLuhan führt hierzu aus: Die Werbung kam erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts mit der Erfindung des fotografischen Klischees auf volle Touren.

Inserate und Bilder konnten damit beliebig ausgetauscht werden und werden es immer noch. McLuhan 19 Frankreich zählte dann zu dem Land, mit der meisten Werbung Lipovetsky Auch in der Cosmopolitan lassen sich solche Coupons und detaillierte Informationsbroschüren oder Anzeigen finden, die ein Produkt näher erläutern und die Wirkung erklären, so z.

Strategien und Ziele von Werbung Die Strategien, Funktionen und Ziele der Werbung sind vielfältig und müssen an das jeweilige Produkt angepasst werden.

Das bekannteste Modell hierfür bildet die AIDA- Werbeformel Formel: Attention, Interest, Desire, Action Janich Laut Sowinski können drei Grundprinzipien dabei den Werbeerfolg beeinflussen und zwar Auffälligkeit, Originalität und Informativität Sowinski 30f.

Somit muss Werbung zunächst einmal auffallen. Für eine effektive Generierung von Aufmerksamkeit bieten sich Bilder des Schocks, der Überraschung, mit Humor, Komik oder Erotik an Willems; Kaut Sie sollte sich dabei von der Konkurrenz abheben, über das jeweilige Produkt informieren als auch Glaubwürdigkeit und Vertrauen in das Produkt schaffen Willems; Kautt und eine Gedächtniswirkung herbeiführen Willems; Kautt Wichtig dabei ist auch zu beachten, für welche Zielgruppe und in welcher Kultur geworben wird.

Wie Lipovetsky bemerkt hat, wird häufig mit personifizierten Produkten geworben: Seduction through advertising has shifted to a new register; seduction is henceforth invested in the personalized look.

Lipovetsky 20 Hierzu: Schweiger; Schrattenecker 55 Sie unterscheiden Werbeziele ferner in: Einführungswerbung, Erhaltungs- oder Erinnerungswerbung, Stabilisierungswerbung, Expansionswerbung und Imagebildung.

Fest steht, dass dies keine Tendenz mehr ist, sondern Fakt geworden ist. Stereotypische Geschlechterwahrnehmungen dienen als Vorlage für Marketingstrategien.

Dadurch werden Frauenprodukte mit anderen Mitteln beworben als Produkte für Männer. Typische auf die Zielgruppe Mann gerichtete Werbung, bezieht sich zum Beispiel auf Bier, Autos, Immobilien oder Technik Siehe Kreienkamp Frauenprodukte zielen unter anderem auf Kosmetik, Haarpflege, Mode, Accessoires, Putz- und Reinigungsmittel Kreienkamp Eine entscheidende Rolle spielt dabei auch das Design.

Kreienkamp zeigt anhand von Handy-Designs, dass technische typisch männliche Geräte farblich in Grau- oder Schwarztönen gestaltet waren und sich erst durch die Erkenntnis, dass ebenfalls Frauen Handys benutzen, das Design und die Farben änderten Kreienkamp 66f.

Somit können Farben einen entscheidenden Einfluss auf die Kaufwirkung haben. Um dies zu erreichen, bedarf es verschiedenster Strategien, die hierzu eingesetzt werden können.

Lehn hat sich in Rhetorik der Werbung mit den rhetorischen Mittel befasst, die in der Werbung verwendet werden und vergleicht Werbung mit der rhetorischen Rede der Antike.

Sie unterscheidet drei verschiedene Werbestrategien mit unterschiedlichen Wirkungs- intentionen: Ethos, Pathos und Logos.

Mittels der Logos-Strategie wird bei dem Adressaten auf den rationalen Wirkungs- schwerpunkt mit dem jeweiligen Produkt appelliert.

Bei Werbung mit solchem Wirkungswunsch handelt es sich zumeist um Produkte, die Designer- oder Luxusartikel sind und nicht rational begründet werden können Lehn Die Ethos-Strategie soll mittels Personifizierung dem Verbraucher das Gefühl vermitteln, Vertrauen in das beworbene Produkt entwickeln zu können, wenn es sich beispielsweise um ein sehr teures oder neues Produkt auf dem Markt handelt Lehn Diese drei Strategien werde ich ebenfalls in meine Analyse mit einbeziehen.

Zu erwarten wäre, dass sich die Logos-Strategie nur selten finden lassen dürfte, dagegen die Pathos- Strategie besonders häufig, da Frauenmagazine vorwiegend für Produkte werben, die Luxusgüter darstellen Kosmetik, Parfum etc.

In Deutschland dient der Deutsche Werberat der Überwachung und Einhaltung von Regeln der Werbung. Wenn die Regeln für eine Werbeanzeige nicht eingehalten wurden, ist es möglich eine Beschwerde an den DW zu richten.

Der DW kann dann entscheiden, die Anzeige vom Markt zu nehmen oder den Werbetreibenden aufzufordern die Anzeige zu ändern.

Somit wird ersichtlich, wie wichtig das Thema des Geschlechts in der Werbung ist und es bis heute zu dem Missbrauch von Geschlechterdarstellungen für Produkte kommt.

Aber Werbung muss nicht grundsätzlich immer schlecht sein und lediglich für den Konsum von Produkten ohne oder mittels Geschlechterdarstellung werben.

In einer deutschen Cosmopolitan Ausgabe wurde beispielsweise für eine Kampagne gegen Brustkrebs geworben oder in einer französischen Ausgabe für die Nachhaltigkeit von Mais.

Für eine Analyse bieten sich zahlreiche Theorien an. Beispielsweise Roman Jakobsons Kommunikationsmodell, an das auch Bernhard Sowinksi anknüpft oder die Einteilung der Zeichen von Charles Sanders Peirce in Ikone, Indizes oder Symbole, stellen dabei semiotisch-analytische Modelle dar Siehe Eco Denn Werbung stellt Zeichenpraktiken dar, die sich mittels der Semiotik, der Zeichenlehre, dekodieren lassen.

Direkt auf Massenmedien und Werbung bezogen, hat der Poststrukturalist Roland Barthes ein Theoriemodell entwickelt. Er baut hierbei auf der linguistischen Theorie des Sprachwissenschaftlers Ferdinand de Saussure auf.

Zum einen das linguistische System, die deskriptive Ebene, welche aus einem Signifikant und einem Signifikat besteht, deren assoziative Korrelation ein Zeichen formt.

Dieses Zeichen bildet dann den Signifikant für das sekundäre System, die Ebene der Interpretation und Bedeutung. Mittels eines zweiten Signifikats der zweiten Ebene wird dann ein weiteres Zeichen gebildet, welches kulturabhängig und arbiträr ist und verschiedenste Konnotationen haben kann.

Die Gesamtheit der Konnotationen bildet dann die Gesamtbedeutung, den Mythos. Als Gesamtheit der Konnotationen zählen sämtliche visuelle, textliche und symbolische Elemente.

Goffman war einer der ersten, der sich mit der Dekonstruktion von Geschlecht in der Werbung befasst hat und Asymmetrien zwischen Männern und Frauen aufdecken konnte.

Models in unnatürlichen Posen verharren, wenig Realitätsbezug vorweisen können und vor allem stereotypisch den gängigen Geschlechterklischees folgend dargestellt wurden Goffman Negativ fiel vor allem die untergeordnete Rolle von Frauen in Werbeanzeigen auf, die u.

Nina Janich hat in Werbesprache - ein Arbeitsbuch verschiedene Ansätze und Methoden zur Text- und Bildanalyse im linguistischen und auch bildsemiotischen Sinne erarbeitet Janich Mit der Darstellung der Frauen in den Medien generell hat sich u.

Christiane Schmerl befasst Siehe Schmerl Dabei werden u. Asymmetrien zwischen den Geschlechtern hervorgehoben, Stereotype diskutiert oder die degradierende Darstellung von Frauen kritisiert.

Die Darstellung von Frauen wurde dabei intensiver als die Darstellung von Männern in der Werbung erforscht. Guido Zurstiege hat sich z.

Eine Arbeit, die die Darstellung von Geschlechtern in der Werbung in zwei verschiedenen Kulturen untersucht, ist von Mohamed Beaizak.

Er hat deutsche und arabische Werbeanzeigen hinsichtlich ihrer Frauenideale und Stereotype untersucht und festgestellt, dass diese sich kulturell unterscheiden und auch werblich nachweisen lassen.

Durch religiöse Einflüsse werden Frauen in arabischen Werbeanzeigen z. Mit der Darstellung der Frauen in den Medien hat sich z.

Arbeiten, die sich mit Gender und Medien befassen, werden auch Gender Media Studies genannt Siehe Lünenborg; Maier und beziehen sich auf alle medialen Formate, die Geschlecht darstellen.

Herauszufinden, wie Werbung wirkt, lässt sich nicht so einfach analysieren. Lediglich die Verkaufszahlen eines Produktes könnten Auskunft darüber geben, ob eine Kampagne für einen Anstieg des Verkaufs gesorgt hat.

Rentel und Schierl haben in ihren jeweiligen Arbeiten das Verhältnis von Bild und Text untersucht und analysiert welchen Einfluss sie auf die Wirkung haben Siehe Rentel ; Kroeber-Riel Mittels Bildern ist es möglich besonders viel Aufmerksamkeit durch Farbgebung, Goldener Schnitt etc.

Als eine wichtige Quintessenz zeigt sich, dass viele Bilder, die etwas kommunizieren wollen, zumeist nicht ohne textlichen Zusammenhang vorkommen.

Nadine Rentel hat in Bild und Sprache in der Werbung französische Anzeigenwerbung klassifiziert und zeigt auf, wie sich die Anteile visueller und linguistischer Art ergänzen müssen und ob sie autonom betrachtet werden können.

Dabei bezieht sie sich auf französische Produktwerbung der Gegenwart Rentel Mittels Produktklassifizierungen wie Automobilwerbung oder Kosmetik hat sie die textlichen und bildlichen Anteile auf ihre Interdependenz untersucht, die in der französischen Anzeigenwerbung vorliegt Rentel Dabei ist es bei Werbeanzeigen gerade das Bild, was zuerst wahrgenommen wird.

Stöckl führt weiter aus, dass der Betrachtende bereits erstere Kategorisierungen beim Betrachten eines Bilds vornimmt und nach dem Zweck und der Funktion fragt.

Der Betrachtende durchläuft somit verschiedene Bild-Text-Verständnis Etappen: Kontext- und Situationserkennung, Gestalterkennung und Integration, Sachverhaltserkennung und Sprache- Bild Verknüpfung Stöckl 53ff.

Wichtig anzumerken ist, ebenfalls in Hinblick auf das Thema dieser Arbeit, dass besonders Bilder nachhaltig bestimmte Normen und Ideale vor allem von Geschlecht vermitteln und festigen können.

Somit wird suggeriert, dass die Zielgruppe der Werbung ebenfalls so aussehen sollte, um sich normgerecht zu verhalten. Es lässt sich also festhalten, dass Bild und Text wichtige Bestandteile sind und keines der beiden eine bessere Wirkung erzielen kann.

Zu erwarten wäre in Hinblick auf eine kulturkontrastive Bild-Text-Analyse, dass sich in der Gestaltung möglicherweise Unterschiede finden lassen und das Bild-Text-Verhältnis ebenfalls kulturorientiert ist.

Darum ist es mir in dieser Arbeit wichtig, die Werbeanzeigen hinsichtlich ihrer Bild- und Textelemente zu analysieren, um somit eine detailliertere und aussagekräftigere Analyse zu erreichen.

Aufbau von Print-Anzeigen Eine Print-Anzeige ist in der Regel wie folgt aufgebaut: Wesentliche Bestandteile sind in der Regel der Produkt-, Marken- und Firmenname.

Zur Wiedererkennung von Unternehmen bieten sich vier verschiedene Markentypen an: die Bildmarke, Wortmarke, Buchstabenmarke oder auch Kombinationsformen Schweiger; Schrattenecker Ein nächstes wichtiges Element bildet die Schlagzeile Headline.

Sie soll vor allem Aufmerksamkeit erzeugen und durch z. Sprachspiele zum Blickfang werden Lehn Manche Anzeigen weisen auch untergeordnete Schlagzeilen bzw.

Zweitüberschriften auf, sie werden als Subheadlines bezeichnet Zielke Einer der wichtigsten textlichen Elemente ist der Slogan.

Er ist ein kurzer Spruch, der immer gleichbleibt und somit für Wiederkennung sorgt und im besten Fall im Gedächtnis der Rezipierenden bleibt Klink Er wird oft mit dem Warenzeichen oder Firmenlogo abgebildet.

Hier gilt es jedoch zwischen Slogan und Claim zu unterscheiden, die jedoch leicht zu verwechseln sind. Mit bestimmten Schriftarten kann der Werbetext auch eine gezielte Wirkung bzw.

Emotion erreichen oder zumindest evozieren Siehe Lehn Diese Art liegt vor, wenn ein Insert ein Visual oder eine Headline partiell überdeckt Zielke Ebenfalls lassen sich häufig, für z.

Kosmetik, Rabattgutscheine zum herausschneiden finden. Das eine Schlüsselbild bildet das Catch-Visual. Sie dienen der Schaffung eines Realitätsbezuges, sofern das Produkt mittels des eigentlichen Visuals nicht verständlich wird.

Janich führt hierzu am Beispiel von Kosmetikwerbung an, dass eine Grafik die Produktwirkung veranschaulichen kann Janich Rhetorische Mittel Um eine bestimmte gewünschte Wirkung durch textliche Elemente zu erreichen, bedarf es rhetorischer Mittel.

Manuela Baumgart unterscheidet hierbei zwischen wortbezogenen und satzbezogenen rhetorischen Mitteln28 Baumgart 52 — Zu den wortbezogenen rhetorischen Mittel zählen: Neologismus, Archaismus, Fremdwort, Jargonwort, Fachwort, Metapher, Euphemismus, Entkonkretisierung, Komparativ und Superlativ.

Zu satzbezogenen rhetorischen Mittel zählen u. Ich füge zu wortbezogenen rhetorischen Mitteln noch die Anapher und zu satzbezogenen Mitteln die Aufzählung hinzu.

Baumgart baut dabei auf Analysen von Ruth Römer auf, die sich mit der Sprache in der Anzeigenwerbung beschäftigt hat. Römer listet zudem noch superlativische Adjektive und Reiz- und Schlüsselwörter auf.

Sofern rhetorische Mittel verwendet werden, benenne ich sie in den jeweiligen Mikroanalysen. Schlüsselwörter werde ich gesondert analysieren und hierbei auch u.

Denn trotz aller gegenwärtigen Trends zur Globalisierung und Harmonisierung verblassen oder verschwinden deswegen die kulturellen Eigenheiten nicht.

Im Gegenteil, es scheint, dass durch das vereinte Europa die nationalen Verhaltensweisen nur noch prägnanter zum Vorschein kommen. Neff Jede Kultur weist andere Wertvorstellungen und Erwartungen, Ideale oder Wünsche auf, schon allein aufgrund der vielen verschiedenen Sprachen auf der Welt.

Für die Werbung spielt die Kulturgebundenheit eine besondere Rolle, da ein erfolgreiches Persuasionskonzept auch davon abhängt, inwieweit die möglichen Konnotationen und Assoziationen, die die 28 Baumgart bezieht diese hier zwar lediglich auf Slogans, sie sind jedoch auch auf beliebige andere Textbestandteile anwendbar.

Janich Am Beispiel von Frankreich und Deutschland allein lässt sich im Bereich der Werberezeption festhalten, dass Frankreichs Werbung eher witzig und unterhaltsam ist und deutsche Werbung dagegen sachlich und eher ehrlich Klink Die Kulturgebundenheit von Werbung wurde u.

Einige Länder achten ebenso darauf, dass eine Übersetzung englischer Wörter angegeben wird. In einer Werbeanzeige von Always Siehe Anhang Abb.

Jedoch ergaben sich Unterschiede in der übersetzten Formulierung. Dadurch wird für die französische Anzeige zuerst Vertrauen und im zweiten Teil der Anzeige, mehr Diskretion geschaffen.

Vermutlich deshalb, da es sich um ein intimes Damenhygieneprodukt handelt. Nadiane Kreipl untersuchte französische Werbetexte hinsichtlich ihrer Jugendsprache und weist darauf hin, dass sich Rezipierende unhöflich behandelt fühlen könnten, wenn nicht die höfliche Anredeform benutzt wird Kreipl In Untersuchungen von Veronica Smith zu Interkulturelle Werbung in Wort und Bild — Grenzen der Übersetzbarkeit macht sie darauf aufmerksam, wie wichtig eine kulturelle Übersetzung von transnationaler Werbung ist und welche Strategien es hierbei gibt Smith 29 Sofern Übersetzungen in dieser Arbeit vorkommen, so nehme ich sie selbst vor.

Dafür wird keine oder nur eine geringfügige Übersetzung vorgenommen. Somit wurden hier unterschiedliche Zusatzinformationen gegeben, die sich bei der französischen auf das Material beziehen und bei der deutschen Anzeige auf Kaufmöglichkeiten und die Adresse des Firmensitzes in Deutschland.

Um kulturelle Werte oder Tendenzen nachzuweisen, bieten sich Reiz- und Schlüsselwörter an. Sie können einen Bezug zur Exotik haben als auch zur Sexualsymbolik, die erotische Anspielungen beinhalten und Waren somit Geschlechtskategorien zuordnen Sowinski Die Autorin hat Werbeanzeigen der Marke mit Ausgaben in Deutschland, Frankreich, Portugal, Polen, Spanien und Italien verglichen.

Dadurch zeigt sich eine starke kulturgebundene Affiliation zum eigenen Land und wenig Akzeptanz anderer Kultureinflüsse. Vor allem in Frankreich werden Werbetreibende durch die Academie francaise und der ARPP kontrolliert, damit englische Formulierungen ins Französische übersetzt und Anglizismen vermieden werden.

Darum ist davon auszugehen, dass dies ebenfalls bei den Werbeanzeigen in der französischen Cosmopolitan der Fall ist. Doing Gender und Geschlecht Neben der Kulturgebundenheit von Werbung, ist die Darstellung von Geschlecht ein bedeutender Bestandteil von Werbung.

Dabei gibt es die allgemein supponierte Einteilung in zwei verschiedene Geschlechter sogar erst seit dem Jahrhundert Laqueur 18f.

Dabei beeinflusst das Geschlecht jeden Bereich des Lebens, das soziale Verhalten, die Kommunikation, die Kleidung oder auch die Berufswahl.

Es verweist zum einen auf das anatomische Geschlecht und zum anderen auf die Geschlechtsidentität. Die Gender Studies, die sich aus den Women Studies in den USA entwickelt haben, befassen sich mit der Hierarchie zwischen Männern und Frauen, beziehen dabei aber auch Kategorien wie Klasse und Rasse mit ein Kroll Aus den Gay und Lesbian Studies haben sich in den ern die Queer Studies bzw.

Die Queer Studies beschäftigen sich kritisch mit der Norm der Heterosexualität, die auf dem Konzept der Heteronormativität gründet. Lünenborg; Maier 15f.

Heteronormativität wirkt als apriorische Kategorie des Verstehens und setzt ein Bündel von Verhaltensnormen.

Was ihr nicht entspricht wird diskriminiert, verfolgt und ausgelöscht. Judith Butler, eine der bekanntesten Gendertheoretiker, hat in ihrem Buch Das Unbehagen der Geschlechter eine Theorie aufgestellt, die das biologische Geschlecht als auch das soziale Geschlecht in Frage stellt Butler Sie behauptet, dass weder das soziale noch das biologische Geschlecht, natürlich angeboren sind und lediglich performativ mittels sozio-kultureller Normen hervorgebracht werden und ein Konstrukt der Gesellschaft darstellen.

Diese performativen Akte sind meist durch Nachahmung geprägt, wie beispielsweise das Tragen von Röcken bei Frauen, dass bei Männern wiederum deviant erscheinen würde.

Dadurch werden intelligible Geschlechter konstruiert Butler Anders gesagt ist dies eine Form des Doing Gender, d.

Butler macht anhand der Beispiele von Transidentitäten als auch Lesben und Schwulen klar, dass Normen wie Heterosexualität oder ein eindeutiges Geschlecht dekonstruierbar sind und vor allem dem Ziel der Reproduktion und der Hierarchisierung dienen.

Butler baut dabei auf Michel Foucault auf, dessen Ansatz beinhaltet, dass Sexualität innerhalb von Diskursen erzeugt wird und ein Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse darstellt, die wiederum von Normen aufrechterhalten werden Foucault Werbung kann dabei erheblich dazu beitragen, die Geschlechterdifferenzierung zu stabilisieren.

Sowinski bemerkt, dass man seit den 50er Jahren bestimmte Werbungen mit knapp bekleideten, halbnackten oder nackten Frauen seltener mit entsprechenden Männern , auch wenn solche Bilder in keinem sachlichen oder ursächlichen Verhältnis zum Werbeobjekt stehen.

Sowinski 35 Und dies schaffen sie, mittels Gendermarketing. Seitdem Frauen erst nach einigen Emanzipationswellen und Frauenbewegungen unabhängig vom Mann geworden sind, wurde auch immer mehr auf die Vermarktung von Geschlecht gesetzt.

Die Sexualisierung von Geschlecht wirkt sich somit auf Produktformen, -farben als auch auf ganze Produktkategorien aus.

Dabei beziehen sich Werbetreibende gerne auf bestimmte Stereotype oder geschlechtstypische Eigenschaften. Die sprachliche Konstruktion des Körpers ist dahingehend geschlechtsstilisierend, da z.

Körperteile wie Haare, Gesicht und Haut besonders häufig in der Cosmopolitan erwähnt werden Motschenbacher Somit konnte er zeigen, dass: 33 Motschenbacher hat britische und US-amerikanische Ausgaben der Cosmopolitan untersucht.

Motschenbacher 69 Ich werde in der vorliegenden Arbeit ebenso die auffälligsten textuellen Beispiele, die in den Werbeanzeigen zu geschlechtsstilisierenden Stereotypen führen könnten, herausarbeiten.

Die geschlechtliche Darstellung in solchen Zeitschriften ist nicht mit den Praktiken der Geschlechterkonstruktion des Alltags gleichzusetzen.

Vielmehr handelt sich um geschlechtliche Idealkonstruktionen, die den Wünschen des anvisierten Publikums entsprechen.

Einerseits wird dies zum wesentlichen Teil durch die Bildanteile der Werbeanzeigen verursacht und andrerseits durch den textuellen Teil noch verstärkt.

Vor allem in Zeitschriften für bestimmte Zielgruppen wird dabei oft genderspezifisch mit einem bestimmten Geschlecht und Geschlechtsattributen geworben, z.

Schon die Titelseiten der Cosmopolitan bilden Schlagzeilen mit sexuellen Inhalten oder verführerisch gekleidete Frauen ab. Da es sich um eine Zeitschrift für Frauen handelt, liegt die Vermutung nahe, dass sich die Leserin darum mit dem abgebildeten Model vergleichen und die im Magazin beworbenen Produkte kaufen soll, um dann genauso schön und verführerisch zu wirken wie die dargestellten Frauen.

Somit wird ein Konsumeffekt avanciert und ausgelöst, denn Frauen neigen dazu sich mit anderen Frauen zu vergleichen und bei einem negativem Selbstbildnis höchst wahrscheinlich dann auch die Produkte zu kaufen, die bei dem Model angeblich zum gewünschten Effekt geführt haben sollen.

Dabei ist den Betrachtenden vermutlich durchaus klar, dass das Model ein Model ist und es sich um Werbung handelt. Nichtsdestotrotz besteht die Möglichkeit, dass sie das Produkt kaufen wird, sofern denn ein dringendes Bedürfnis geweckt worden ist.

Zum einen löst Werbung Wünsche aus, zum anderen erzeugt sie Zweifel und Misstrauen dem eigenen Körper gegenüber. In Frankreich wurde Anfang ein Gesetz durchgesetzt, das verhindern soll, dass Models Essstörungen entwickeln.

Models müssen einen BMI Body Mass Index von mindestens 18,5 haben. Lucien ist zuerst Surrealist und — versuchsweise — schwul und wird dann Hetero und Rechtsextremer.

Wenn schon müssten sich die Heteros beklagen, dass sie als Rechtsextreme bezeichnet werden. Auch die These, dass der rechts- extreme Hetero an einer Verdrängung seiner Homosexualität leide, macht keinen Sinn.

In der Tat brachte Sartre hier Homosexualität mit Kollaboration in Zusammenhang. Die Zahl der aktiven Kollaborateure war mindes- tens doppelt so hoch.

Nach Kriegsende wollten alle Franzosen selbstverständlich zu den Gewinnern gehören und Widerständler gewesen sein. Den gleich nach der Befreiung losgehenden Kampf gegen tatsächliche und vermeintliche Kollabo- rateure trug Sartre allerdings nur zu Beginn mit.

So machte er zwei, drei Monate aktiv im CNE mit, bis ihm die Verfolgungen zu weit gingen Er schilderte die Pariser als Leute, denen es unter der deutschen Besatzung gar nicht so schlecht ging.

Eines der beliebtesten Opfer waren Französinnen, die einen deutschen Soldaten zum Freund hatten. Mit dem Komitee zur Säuberung unter den Schriftstellern hatte Sartre, anders als viele Kritiker glauben, jedoch wenig zu tun.

Dieser Kommission wurde jedoch vorgeworfen, nicht radikal genug durchzugreifen, weshalb Vercors und Pierre Seghers austreten. Er lehnte die Auffassung der Kommunisten ab, die Kollaboration mit dem Bürger- tum in Verbindung brachte.

Die Kollaboration — im engeren Sinne des Wortes — war für ihn, wie Verbrechen oder Selbstmord, ein Phänomen einer kleinen Minder- heit.

Zu den Kollaborateuren zählten marginalisierte Parteimitglieder der Sozialisten und Kommu- nisten ebenso wie Vertreter des ultramontanen hohen Klerus und Royalisten.

Die Mehrheit lehnte Staat und Gesellschaft ab und träumte von einer autoritären Gesellschaft. In diesem Zusammenhang erwähnt Sartre auch die Homosexuellen.

Allerdings kommt ihnen hierbei eine vollkommen untergeordnete Position zu. Für Eribon ist der Satz ein Skandal. Doch auch Eribon gibt zu, dass es von Seiten der Schwulen und Lesben eine Faszination für die männliche Ordnung gab, die die Faschisten verkörperten.

Ihre Namen sind zahlreich. Just unter den Schriftstellern, für die sich Sartre besonders interessierte. Drieu, Brasillach und Abel Bonnard waren nur die bedeu- tendsten Beispiele hierfür Auch Jouhandeau, Montherlant, Paul Morand, Lucien Rebatet und Cocteau zählten zur Schar homosexueller Schriftsteller mit pro-faschistischen Neigun- gen.

Jouhandeau reiste nach Weimar nur wegen Gerhard Heller, des Verantwortlichen für Schrifttum der Pro- pagandastaffel in Paris.

Le Bitoux verrannte sich hier offensichtlich. Die einzige Ausnahme bildete Elsass-Lothringen, das dem Dritten Reich angeschlossen wurde und wo die deutschen schwulenfeindlichen Gesetze galten.

Wohl verzog sich die schwule Szene von Paris hinter die Vorhänge, in die Hammams und öffentlichen Pissoirs. Doch ansonsten duldeten die deutschen Besetzer die Schwulen.

Die erste französische Schwulenorganisation Arcadie sei von Rech- ten und nicht Linken gegründet worden.

Ihre bekanntesten Sprecher, Roger Peyrefitte und Jacques de Ricaumont — letzterer trat in den 80ern für Le Pen ein — waren rechtsextrem.

Wie Proust fand auch Genet, es sei kein Widerspruch, gleichzeitig homosexuell und Antisemit zu sein. In Deutschland sieht Eribon etwas Ähnliches im Kreis um Stefan George.

Im Übrigen war es nicht nur Sartre, dem die überdurchschnittliche Kollaboration prominenter Schwu- ler mit den deutschen Besatzern auffiel.

Die Verschärfung der entsprechenden Gesetze durch Vichy belegt dies bestens. Dazu kommt noch, dass Sartres Aussagen auch in den Rahmen seines philosophischen und literarischen Schaffens gestellt werden müssen.

Ganz entscheidend hierbei ist, dass für Sartre der Verrat — und Kollaboration ist in erster Linie Verrat — nichts Negatives, sondern etwas Positives ist.

Vor allem wenn es um Verrat an der bürgerlichen Moral geht. Sartre bezeichnete sich selbst als Verräter.

Als Heterosexuellem fehlte Sartre die breite Erfahrung, um dem vielfältigen Bild der Homosexuellen gerecht werden zu können. Sartres Vorstellungen waren wesentlich von seinen Freunden geprägt.

Wenn Sartre vom unauf- richtigen im Sinne von nicht-authentischen Schwulen sprach, dann hatte er Marc vor Au- gen. Immer wieder hatte er Affären mit Strichern und andern Jungen.

Für ein paar Monate lebte er mit Sartres ehemaligem Schüler Albert Palle aus Le Havre zusammen. Hernach verfiel er Jacques- Laurent Bost, einem anderen von Sartres Schülern aus Le Havre und langjährigen Mitarbei- ter und Freund von Sartre und Beauvoir.

Dieser erwiderte allerdings Marcs Annäherungsver- suche nicht. Marc bestritt immer, dass er homosexuell sei.

Er erklärte seine homosexuellen Erfahrungen nur als vorübergegangene Irrtümer. Immer wieder versuchte er heterosexuelle Verhältnisse einzugehen, so auch mit Olga Kosakiewicz, doch ohne anhaltenden Erfolg.

Am Beispiel von Marc erfuhr Sartre, wie schwierig es für einen Homosexuellen ist, zu seiner Sexualität zu stehen, ohne auf sie reduziert zu werden.

Marc war für Sartre, bis dieser Genet 83 Auch dies ist ein weiterer Beweis für meine schon in der Besprechung von Gilbert Josephs Une si douce occupation festgehaltene Beobachtung, dass es in den Führungskreisen in der deutschen Besatzungsbehörde viele frankophile Vertreter gab, die für den französischen Lebensstil und seine Kultur und Kunst viel empfanden.

Dies beeinflusste offensichtlich auch deren Haltung zur Homosexua- lität. Ein Übriges tat Marcs Charakter, der, nach Ansicht von Sartre und Beauvoir, eine Neigung zu Intrigen hatte.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs erneuerte sich das Verhältnis zwischen Sartre und Marc jedoch wieder. Als dieser in psychiatrische Be- handlung musste, besuchte Sartre ihn fast wöchentlich.

Marc zog später nach Nordafrika um, wo er nach Angaben, die Sartre und Beauvoir in Zweifel zogen, bei einem Autoun- fall verstarb. Der zweite bedeutende homosexuelle Bekannte Sartres war Jean Genet.

Die Bekanntschaft dauerte acht Jahre bis zur Veröffentlichung von Saint Genet. Vor allem in Vorbereitung zu Saint Genet diskutierte Sartre sehr intensiv mit Genet über Homosexualität siehe Brief an Simone Jolivet ; s.

Dieser beeinfluss- te Sartres Bild von Homosexualität sehr stark. Als Sartre von Le Bitoux auf seine Vor- stellung von Homosexualität als lustlosem passivem Analverkehr angesprochen wurde, verwies Sartre auf Genet als Ursprung dieser Vorstellung.

Damit verbunden war auch die Auffassung vom Schwulen als Tunte tante. Auch das Bild vom diebischen Stricher wurde durch Genet vertieft, auch wenn Sartre, wie das Gespräch mit Mme Hoppenot belegt, diese Auffassung schon früher vertrat.

Aber insbesondere war Genet der existentialistische Prototyp des Menschen, der sich selbst wählt: ein Dieb und Schwuler, der zum Schriftsteller wurde.

Auch die Nähe der Homosexualität zum Bösen, wie es die Gesellschaft auffasst, erhielt durch die Bekanntschaft mit Genet eine Bestätigung.

Der dritte Mensch, der Sartres Bild von Homosexualität stark beeinflusste, war zwei- felsohne Simone de Beauvoir. Beauvoir war bisexuell.

Phasen mit überwiegend homosexuel- len Aktivitäten lösten solche mit dominant heterosexueller Erfahrung ab.

Erste lesbische Erfahrungen dürfte Beauvoir noch als Jugendliche mit Elisabeth Lacoin Zaza genannt gemacht haben. Mit der Zeit an der Sorbonne und vor allem der Bekanntschaft mit Sartre begann eine vorwiegend heterosexuelle Periode.

Damit setzte eine Zeit intensiver lesbischer Erfahrun- gen ein, die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs dauerte.

Die meisten ihrer Partner stamm- ten aus dem Kreis ihrer Schülerinnen: Olga Kosakiewicz, Bianca Bienenfeld -Lamblin und Nathalie Sorokine.

Allerdings hatte Beauvoir mit Bost parallel dazu auch einen gelegentli- chen Liebhaber. Die Situation wurde vollständig geändert durch ihre Freundschaft mit Alg- ren, die sie in den Jahren zwischen und intensiv pflegte.

Während mehr als zehn Jahren war Beauvoir wieder vorwiegend heterosexuell aktiv. In diese Zeit gehört auch das Verhältnis mit Claude Lanzmann, mit dem Beauvoir sogar in eine gemeinsame Wohnung zusammenzog, und das bis dauerte.

Hernach begann jedoch wieder eine intensive Phase lesbischer Beziehungen, mit Jaqueline Ormond, Madeleine Gobeil und Sylvie Le Bon.

In Beauvoirs Verhalten zeigt sich die ganze Problematik eines homosexuellen Le- bens, das in der Verschwiegenheit zu erfolgen hatte.

In der Tat erhob die Mutter von Nathalie Sorokine im Nov. Auch Sartre geriet bei den Vichy-Behörden in den Verdacht unmoralischen Lebenswandels.

Im April 42 beantragte der zuständige Staatssekretär für nationale Erzie- hung den Ausschluss von Sartre und Beauvoir vom Lehramt.

Im Juni 43 wurde Beauvoir durch den damaligen Erziehungsminister, den homosexuellen Abel Bonnard, von ihrem Lehramt ausgeschlossen.

Beauvoir sollte zeitlebens nie offen ihre Bisexualität eingestehen. Auf eine entsprechende Nachfrage von Alice Schwarzer reagierte sie selbst noch negativ s.

Beauvoir engagierte sich, im Gegensatz zu Sartre, auch nie für die Ho- mosexuellen. Neben einer gewissen anerzogenen Prüde war es sicher diese schockierende Erfahrung der Entlassung aus dem Lehramt, die sie prägte.

Sie wäre auf ihre Bisexualität reduziert worden. Sie wäre nur noch die Bisexuelle resp. Lesbe gewesen. Dem wollte Beauvoir entgehen, indem sie sich weigerte, ihre Bisexualität zum The- ma in der Öffentlichkeit zu machen.

Er traf ihn zwar nur selten85, und literarisch hat Gide ihn kaum beeinflusst. Doch in politischer und gesellschaftskritischer Hinsicht war Gide wohl jene Person, die Sartre am nächsten stand.

Zwei weitere bekannte homosexuelle Schriftsteller, mit denen Sartre längere Zeit be- freundet war, waren Cocteau und Jouhandeau Sartre lernte Jean Cocteau während der Besatzung kennen und war mit ihm bis kurz vor dessen Tod befreundet.

Cocteau war der damals wohl bekannteste Schwule in Paris. Er trat meist in Begleitung junger Männer auf. Häufig sprach Cocteau mit Sartre über Homosexualität.

Zusammen engagierten sie sich für Genet und erreichten dessen Begnadigung. Cocteau förderte des Weitern Huis clos und half bei der Inszenierung von Les Main sales.

Sehr gute Beziehungen unterhielt Sartre auch zu Jouhandeau. Marcel Jouhandeau war mit Gide und Paulhan eine jener wenigen älteren Personen, mit denen sich Sartre gut verstand.

Obwohl Jouhandeau immer wieder erzkatholische Züge annahm, z. Es war wohl der Respekt vor einem Menschen, der sich in einer schwieri- gen Situation immer neu zu bestimmen suchte.

Juan Goytisolo war seit den 50er Jahren mit Sartre und Beauvoir befreundet. Vor allem in politischer Hinsicht gab es viele Gemeinsamkeiten mit Sartre, so der Kampf gegen den Algerienkrieg und gegen Franco.

Er war es, der im Kampf um die Freiheit von Padilla Sartre zum offiziellen Bruch mit Castro bewegte. In den 60er Jahren erhielt er ein Regierungsamt nicht, weil man dort keinen Schwulen wollte.

Foucault hielt deshalb auch lange seine Homosexualität im Halbdunkeln. Auch er wollte nicht auf den Schwulen reduziert werden.

Beauvoirs Beziehungen zu Schwulen waren meist schlecht. Für Genet hatte sie vor allem Verachtung übrig. Es ist durchaus denkbar, dass Beauvoirs gespannte Beziehung zu ihrer eigenen Bisexualität sich negativ auf ihr Verhältnis zu den Schwulen auswirkte.

Auch im Briefverkehr mit Algren kommt dieses gespannte Verhältnis zu ihrer homosexuellen Seite zum Ausdruck. Andererseits schrieb sie jedoch, dass sie, wäre sie ein Mann, sehr gerne mit sehr jungen Mädchen schlafen möchte und dass sie sich als Lehrerin auch drei, vier Mal gegenüber solchen sehr schlecht benommen habe s.

In letzteren war sie sogar verliebt. Ihre psychische Instabilität und die gene- rell schwierige Situation, in der sie lange lebte, boten Sartre sicher keinen Anlass, sein kriti- sches Bild über die Lage der Homosexuellen zu ändern.

Zum weiteren schwulen Umfeld um Sartre gehörten auch bedeutende Vertreter der Homosexuellenbewegung, die gelegentlich bis vorübergehend in Sartres Zeitschriften resp.

Zeitungen publizierten resp. Sartre, ein versteckter Schwuler? Pacalys Diagnose basierte auf der Analyse von Sartres literarischem Werk, soweit es bis zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht war.

Nicht bekannt waren damals Sartres und Beau- voirs Briefe und Tagebücher, noch gab es ausführliche Biographien über Sartre.

Erstere enthalten jedoch viele Momente, auf die Pacaly wohl begeistert zurückgegriffen hätte. Wie aus Sartres Brief an Jolivet aus dem Jahr hervorgeht, sagte ihm diese , als er noch an der ENS war, dass er homosexuell sei s.

Und noch besser, wenn sie nicht nur schön, sondern auch blond waren. Als Sartre Japan besuchte, ging er offensichtlich lieber in Schwulen- als in Girlie-Bars, wie Tomiko berichtete s.

In den Kriegstagebüchern fragte er sich selbstkritisch, ob bei ihm nicht doch eine verschleier- te und blockierte Päderastie vorhanden sei s.

Die These von Sartres latenter Homosexualität ist reizend. Aber es gibt keine Quellen für allfällige homosexuelle Erfahrungen Sartres nach der Pubertät — im Gegensatz zum Fall von Beauvoir.

Sartre war ansonsten nicht dafür bekannt, dass er bei einem seiner vielen Laster Skrupel empfunden hätte.

In La Rochelle suchte er als Vierzehnjähriger die Nähe zur hüb- schen Lisette, die ihm allerdings nur einen Korb gab und ihn einen alten Dummkopf mit Hut und Brille nannte.

Mit sechzehn verliebte er sich vergeblich in die Tochter des Pedells. Sartre selbst sagt, dass er mit siebzehn, achtzehn Jahren erstmals heterosexuellen Geschlechts- verkehrt hatte.

Mit einundzwanzig begann er ein Verhältnis mit seiner Cousine Simone Joli- vet Mit ihr schloss er einen Pakt, dass jeder von ihnen neben dem gemeinsamen Verhältnis, der notwendigen Liebe, auch zufällige Lieb- schaften haben dürfe.

Um wandelte sich dieses Verhältnis: Beauvoirs Rolle war ab diesem Zeitpunkt fast nur noch jene des intellektuellen Partners und — teilweise — der Mutter.

Nebenher hatte Sartre noch weitere kurzfristige Beziehungen. Sartre liebte, wie er in Sartre et les femmes sagte, zeitlebens die Frauen s.

Er wuchs ohne Vater auf. Im Jardin de Luxembourg spielte er vor allem mit Mädchen. In den Kriegstagebüchern schrieb er, dass für ihn fast nur Frauen existierten s.

Nur diese bereiteten ihm Vergnügen und seien sein ständiges Anliegen. Ähnlich wiederholte er im Playboy-Interview , dass er immer versucht habe, schöne Frauen um sich zu haben.

Er ziehe die Frauen vor und vor allem schätze er an ihnen ihre Sensibilität s. Von den Männern distanzierte er sich weitgehend. Schon in den Kriegstagebücher hielt er fest, dass er die Männer nicht möge.

Und sagt er Beauvoir in einem Interview, dass er die Männergesellschaft eine komische Gesellschaft finde s. Die Männer seien langweilig.

Sie fachsimpelten dauernd, sprächen über ihre berufli- chen Sorgen oder machten geistige Turnübungen. Im Playboy-Interview sprach er von seiner femininen Seite.

Und im Ge- nichts von irgendwelchen homosexuellen Neigungen Sartres zu berichten, obwohl er mehrere Jahre eng mit Zuorro befreundet war und dieser ihm seine intimen Kenntnisse über Sartre und Beau- voir mitteilte.

Ihre Kombination von freier Liebe und Geist war für Sartre immer ein Ideal, dem Beauvoir zu Beginn nur teilweise genügte.

Frauen-Männer sind für Sartre Männer, die nicht nur charmant und schön sind, sondern auch über weibliche Tugenden verfügen. Weiblich, nicht weibisch, denn darunter verstand er bspw.

Nach Sartre zeichnen sich die Frauen dadurch aus, dass sie sich auch über die kleinen Dinge des Lebens, les petites choses, unterhalten konnte.

Sartre fühlte sich zu solchen Männern hingezogen, die wie er Frauen-Männer waren: Guille, B. Er möge nur die jungen Männer, die noch nicht ganz anders als die jungen Frauen seien s.

Sartre betonte jedoch, dass Frau-Mann-Sein resp. Androgynie nichts mit Homose- xualität zu tun habe Interview über Flaubert , s.

Wenn ihm Guille gewisse Zärtlichkeit entgegengebracht habe, sei ihm dies immer peinlich gewesen. In den Kriegstagebüchern gab er wieder, dass Zuorro ihn als den Anti-Schwulen bezeichnete und dass sich Beauvoir halbtot gelacht habe, als er bei sich verschleierte Homosexualität vermutete.

In seinem Text zu Genets Miracle de rose zitiert er dessen Aussage, dass er, Sartre, nicht homosexuell ist s.

Sartre war ein Mann, der trotz seines vielfältigen Sexuallebens ein gespanntes Ver- hältnis zur Sexualität hatte. Die schon vorher wiedergegebenen Aussagen in den Kriegstagebüchern bezüglich Nacktheit bestätigen dies.

An Algren schrieb Beauvoir, dass Sartre sich nicht viel aus Sex mache. Er sei ein lebhafter Mann, aber nicht im Bett s.

Auch Bianca Lamblin hielt in ihren Memoiren fest, dass Sartre ein gestörtes Verhältnis zu seinem Körper hatte, vor dem er Abscheu empfand.

Er sei, wie auch Beau- voir ihr bestätigt habe, ein miserabler Liebhaber gewesen. Er bezeichnete sich selbst eher als Frauenmasturbierer denn als Beischläfer.

Beim Streicheln habe er allerdings immer der Aktive sein wollen. Den Sexualakt habe er zwar oft und mit Leichtigkeit vollzogen, doch auch mit einer gewissen Gleichgültigkeit.

Beauvoir sprach in diesem Zusammenhang sogar von Sartres Frigidität. Sartre hatte offensichtlich ein sehr komplexes Verhältnis zu Frauen und Männern, zur Sexualität im Allgemeinen und zu sich selbst im Besonderen.

In Sartre et les femmes stimm- te er zu, dass er ein male chauvinist sei s. Er war einer, der nicht genug Frauen erobern konnte.

Aber grundsätzlich hätte es ihm gereicht, sie zu streicheln. Er bezeichnete sich selbst als androgyn, als ein Frau-Mann. Doch es gibt keine Hinweise auf homosexuelle 93 Dem Begriff der Frauen-Männer hat Sartre höchstwahrscheinlich von Proust aus Sodome et Gomorrhe übernommen.

Bei Proust steht die Bezeichnung jedoch als Ausdruck für die Schwulen. Proust vertrat die Ansicht, dass Homosexualität determiniert und daher Schicksal sei.

Schwule bilde- ten für ihn eine Art drittes Geschlecht. Für Sartre, der jede physische oder psychische Determinierung der Homosexualität ablehnte und sie stattdessen zur freien Wahl erklärte, konnte im Gegensatz zu Proust Frau-Mann-Sein nichts mit Homosexualität zu tun haben.

Allerdings wurde Sartre katho- lisch erzogen. Noch wahr- scheinlicher ist ein Zusammenhang mit der Tatsache, dass er schielte Die Zurückweisung durch Lisette in La Rochelle hatte ihn sicher tief getroffen.

Sartre sagte von sich, dass er mit etwa acht Jahren aufgehört habe, mit Mädchen zu spielen, als er sich seiner Hässlichkeit bewusst wurde.

In den Kriegstagebüchern spricht er selbst vom Komplex, den er gegenüber schönen Männern hatte. Bestätigt wird dieses komplexe Bild von Sartre durch die von ihm geschriebenen Schriftstellerbiographien über Baudelaire und Flaubert.

Diese sind ja nicht Biographien im herkömmlichen Sinne, sondern Sartres Deutungsversuche mit romanhaftem Charakter.

Bei Baudelaire stellte Sartre fest, dass der eigentliche Ge- schlechtsakt Baudelaire eher angewidert habe. Dieser sei vielmehr Voyeur und Fetischist gewesen s.

Und passiver Frau-Mann wie Sartre, ohne dass sich bei ihm je ein An- zeichen von Homosexualität gezeigt habe. Baudelaires Neigung, sich zu verkleiden, und sein Dandytum seien nicht Ausdruck der Homosexualität gewesen, sondern viel mehr eines Exhibitionismus.

Ganz spezifisch hält Sartre in diesem Zusammenhang fest, dass ein Frau- Mann nicht notwendigerweise ein Homosexueller sein müsse. Auch von Flaubert sagte er, dass dieser kein Schwuler gewesen sei, trotz einschlägiger Erfahrungen in einem Hammam in Ägypten s.

Vielmehr sei dieser ein Narziss und Onanist gewesen. Und in der Beherrschung durch den Andern habe Flaubert seine eigene Weiblichkeit entdecken wollen.

Wie Baudelaire und Flaubert war auch Sartre ein Frau-Mann. Einer, der Frauen den Männern vorzog. Im Gegensatz zu Flaubert, der nach Sartres Analyse vor allem die Passivität liebte, war es bei Sartre jedoch vor allem ein aktives Schau- en-Sprechen-Schreiben.

Zweifellos kann all dies von einem Psychoanalytiker als Ausdruck einer latenten Ho- mosexualität interpretiert werden. Die jungen Männer um Sartre wären ebenso Ausdruck seines versteckten sexuellen Begehrens gewesen wie sein beständiges Interesse an Schwu- len und deren Sexualität.

Bestätigt würde dies wiederum durch die teilweise Frigidität Sartres in seinen sexuellen Beziehungen zu Frauen. Eine Mutter, die für ihn in der Kindheit immer da war und 95 Damals und noch bis in die 70er Jahre des Angesichts der strengen Separierung der Geschlechter in Schule wie Freizeit war dies normal.

Vor allem in den 30er Jahren, als aus ihm ein kleiner Buddha wurde und sich auch sein Haar zu lichten begann, geriet er in eine veritable Krise.

Ergebnislos versuchte er mehrmals durch Gymnastik etwas abzunehmen. Um seine fixen Arbeitszeiten von und 16 bis 19 Uhr hatte er seinen Terminkalender streng organisiert und jeder Freundin inklusive Beauvoir waren die Abende genau zugeteilt.

Für Flexibilität gab es da wenig Spielraum. Das Bild eines latenten Homosexuellen, der aufgrund der Situation, in der er lebt, keinen Grund hat, seine Homosexualität zu unterdrücken, ist vollkommen unbefriedigend.

In der Deutung Sartres als latentem Homosexuellen zeigt sich eine der wichtigsten Schwächen der Psychoanalyse.

Ihre Aussagen können nicht widerlegt werden, weil selbst der Deutung widersprechende Handlungen in ihr Gegenteil interpretiert werden können.

Don Juan kann als Homosexueller verstanden werden, wenn wir seine häufigen heterosexuellen Kontakte als Mittel zur Verdrängung seiner Angst vor der Homosexualität interpretieren.

Mit dem Argument der Latenz kann letztlich jedes Faktum beliebig ausgelegt werden kann. Was immer er tut, hat er so gewollt.

Und was er nicht tut, hat er nicht gewollt. Sartre akzeptierte deshalb Zuorros Ausflüchte nicht, dass dies nur vorübergehende Phänomene waren.

Homosexualität ist gewählt. Auf Sartre angewandt bedeutet dies: Sartre hat nur mit Frauen geschlafen, als wollte er nur mit Frauen schlafen und ist er nur heterosexuell.

In der Psychoanalyse mag man über Sart- res latente Homosexualität diskutieren. In Sartres eigener existenzieller Psychoanalyse macht dies jedoch keinen Sinn.

Und gerade am Beispiel seiner eigenen Person zeigt sich die Stärke von Sartres Philosophie. Wer über Homosexualität spricht, steht im Verdacht, ein versteckter Schwuler zu sein, vor allem wenn er nicht negativ spricht; wer negativ spricht, gilt als jemand, der seine eigene latente Homosexualität nicht bewältigt hat.

Auszüge aus Sartres und Beauvoirs Werken a. Ich kaufe im Vorbeigehen eine Zeitung. Die Leiche der kleinen Lucienne ist gefunden worden!

Geruch von Schwärze, das Papier knittert zwischen meinen Fingern. Das niederträchtige Individuum hat die Flucht ergriffen. Das Kind ist vergewaltigt worden.

Als man seine Leiche gefunden hat, waren seine Finger in den Schlamm gekrallt. Ich knülle die Zeitung zu einer Kugel zusammen, meine Finger sind in die Zeitung gekrallt; Geruch von Druckerschwärze; mein Gott, wie stark die Dinge heute existieren.

Die kleine Lucienne ist vergewaltigt worden. Ihre Leiche existiert noch, ihre geschundene Vulva. Sie exis- tiert nicht mehr.

Ihre Hände. Sie existiert nicht mehr. Die Häuser. Ich bin, ich existiere, ich denke, also bin ich; ich bin, weil ich denke, warum denke ich?

Ich will nicht mehr denken, ich bin, weil ich denke, dass ich nicht sein will, ich denke, dass ich Ich fliehe, das niederträchtige Individuum hat die Flucht ergriffen, ihr Körper vergewaltigt.

Sie hat dieses andere Fleisch gefühlt, das sich in sie hineinschob. Er steht mir. Und diese Zeitung, bin das noch ich?

Die Zei- tung halten, Existenz gegen Existenz, die Dinge existieren gegeneinander, ich lasse die Zeitung los. Der Herr. Der schöne Herr existiert.

Der Herr fühlt, dass er existiert. Nein, der schöne Herr, der vorbeigeht, stolz und zart wie eine Winde, fühlt nicht, dass er existiert.

Sich entfalten; ich habe Schmerzen an der geschnittenen Hand, existiert, existiert, existiert. Der schöne Herr existiert Ehrenlegion, existiert Schnurrbart, das ist alles; wie froh muss man sein, nur eine Ehrenlegion und nur ein Schnurrbart zu sein, und den Rest sieht niemand, er sieht die beiden Spitzen seines Schnurrbartes zu beiden Seiten der Nase; ich denke nicht, also bin ich ein Schnurrbart.

Ich habe das Recht zu existieren, also habe ich das Recht, nicht zu denken die Rute richtet sich auf und durchbohrt die rote Vulva wie die Ehren- legion er steht mir ich werde vögeln?

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